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28/05/2017 22:32 CEST | Aktualisiert 29/05/2017 09:16 CEST

Beim Auftritt der Kanzlerin in München schallen ihr "Merkel muss weg"-Rufe entgegen

dpa
Beim Auftritt der Kanzlerin in München schallen ihr "Merkel muss weg"-Rufe entgegen

  • Zusammen mit CSU-Chef Seehofer hat Kanzlerin Merkel in einem Münchner Bierzelt Wahlkampf gemacht

  • Dabei wurde sie von Dutzenden Störern empfangen

  • Doch die CDU-Chefin ließ sich von den "Merkel muss Weg"-Rufen nicht beirren

In München wurde CDU-Chefin Angela Merkel unfreundlich empfangen. Bei einem Auftritt im Festzelt zusammen mit CSU-Chef Horst Seehofergab es es Buhrufe und auch immer wieder "Merkel muss weg" oder "Hau ab"-Sprechchöre.

Das berichtet eine "Focus-Online"-Reporterin.

Ein paar Dutzend Protestierende hatten sich vor allem vor dem Festzelt versammelt - eine kleine, aber lautstarke Minderheit.


Die Münchner AfD hatte sogar extra eine Kundgebung angemeldet.

Aber die Rechtspopulisten waren nicht die einzigen, die gekommen waren, um Merkel ihren Unmut entgegenzurufen. Mitglieder der rechten "Identitäten Bewegung" waren ebenso zugegen wie Angehörige von Pegida München und NPD-Politiker. Eben all jene, die Merkel und insbesondere ihre Flüchtlingspolitik hassen.

Zwar soll die CDU-Chefin die gegen sie gerichteten Rufe wahrgenommen haben. "Aber ganz aus der Ruhe bringen ließ sie sich nicht: Sie redete einfach immer weiter, oft betont laut", berichtet die "Focus-Online"-Reporterin.

Weitergehende Störaktionen wurden hingegen verbunden.

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(bp)