LIFESTYLE
27/05/2017 10:13 CEST | Aktualisiert 27/05/2017 10:15 CEST

"Schmerzen, Verletzungen, Unzufriedenheit" - Diese Themen sind für die "Let's Dance"- Stars tabu

gilofarim / instagram
Die Stars der RTL-Show Let's Dance müssen gut aufpassen, was sie in den sozialen Medien teilen.

Gil Ofarim, Vanessa Mai, Giovanni Zarrella und Angelina Kirsch haben es geschafft: Sie haben sich ins Finale der RTL-Show “Let’s Dance” getanzt. Doch der Fernsehsender achtet streng darauf, welche Informationen über die Show und ihre Teilnehmer nach Außen dringen dürfen - und welche nicht.

Wie die “Bild” verrät, werden den Kandidaten nicht nur die Abfolge ihrer Tanzschritte vorgeschrieben, sondern auch Benimmregeln für den Umgang mit den sozialen Medien.

Die Teilnehmer müssen sich an ein 23 Seiten langes Regelwerk halten

Die Teilnehmer der Tanzshow sind den Rummel um sich eigentlich schon gewohnt: Das Model Kirsch und die drei Musiker Mai, Ofarim und Zarrella sind regelmäßig in deutschen Klatschblättern zu sehen.

Doch die "Let's Dance"-Produzenten haben trotzdem die Befürchtung, dass ihre VIP-Kandidaten spannende Details aus der Show ausplaudern könnten. Daher müssen sich die Teilnehmer einem 23 Seiten langen Regelwerk unterwerfen.

In diesem wird genau erklärt, wie sich die Kandidaten in den sozialen Medien zu verhalten haben. Akribisch wird vorgeschrieben, welche Fotos und Texte die Tanzsternchen bei Instagram, Twitter und Facebook veröffentlichen dürfen.

Wie die "Bild" berichtet, gibt es bestimmte Themen, die unerwünscht sind: So dürfen die Kandidaten keine Kommentare zu negativ besetzten Themen wie “Verletzungen, Schmerzen, Unzufriedenheit etc” abgeben.

Auch Bilder von Kostümen und Requisiten einer noch nicht ausgestrahlten Show sind absolut tabu.

Auch im Umgang mit der Presse sollten sich die Teilnehmer in Acht nehmen. „Sollte unangemeldet ein Pressevertreter während des Trainings (…) erscheinen, ohne dass dies vorher mit Ihnen abgesprochen ist, so sind die Profitänzer dahingehend gebrieft, sich unverzüglich bei einem Ansprechpartner der Produktionsfirma zu melden."

"Bis die Situation geklärt ist und sie dem Interview zugestimmt haben, sollten die prominenten TeilnehmerInnen dem Pressevertreter keine Auskünfte oder Interviews geben.“ So zitiert die “Bild” aus dem Dokument.

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Doch es geht noch weiter: Auch Beiträge, die den Tanz der kommenden Show verraten, sollten sich die Teilnehmer besser verkneifen.

Das Dokument führt dazu auch anschauliche Beispiele aus: “Tango ist diese Woche mein bester Freund.” Mit diesem oder ähnlichen Sätzen verraten die Kandidaten schon zu viel.

Wie hat es euch gefallen!? ❤️🕺🏻💃🏻🙌🏼

Ein Beitrag geteilt von Giovanni Zarrella (@giovannizarrella) am

Ebenso ist es den Teilnehmern nicht gestattet, den Song, zu dem in der kommenden Show getanzt wird, zu verraten.

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Spontane Selfies hinter den Kulissen sind tabu

Auch ein freches Selfie aus der Maske ist nicht gestattet: Denn was hinter den Kulissen passiert, soll auch dort bleiben.

Lieber sollen sich die Kandidaten vor einem neutralen Hintergrund fotografieren - dann ist der Schnappschuss zwar nicht mehr so spontan, aber kann immerhin veröffentlicht werden, ohne die strengen Richtlinien zu verletzen.

Unter diesen Umständen wird es für die Kandidaten natürlich schwierig, den Zuschauer in den sozialen Medien bei Stange zu halten. Dabei geht es genau darum: Erst durch das Voting der Fans können die Tänzer in die nächste Runde gelangen.

Publikumsliebling Ofarim macht es clever: Er postet auf Instagram einfach Bilder von seinem kleinen Sohn. Das hat Rühr-Faktor und so schreibt auch ein Follower: “Da übt einer schon früh für Let’s Dance 2035.”

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(lm)

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