POLITIK
27/05/2017 21:20 CEST | Aktualisiert 28/05/2017 07:18 CEST

Erdogan spricht Merkel beim Nato-Gipfel auf die "Putsch-Soldaten" an - die weist ihn ab

Er kann es nicht lassen: Türkeis Präsident Recep Tayyip Erdogan hat Deutschland abermals dafür kritisiert, dass es türkischen Soldaten Asyl gewährt.

Am Rande des Nato-Gipfels sprach er Kanzlerin Angela Merkel auf diesen Zustand ein. Aus Erdogans Sicht seien das "Putsch-Soldaten", ihre positiven Bescheide daher fragwürdig.

Doch auf seine "klare Reaktion" habe Merkel "bedauerlicherweise gesagt, dass das nicht von ihr abhängt". Das sagte Erdogan der türkischen Tageszeitung "Hürriyet".

Anstieg von türkischen Asylgesuchen

Die türkische Regierung macht den in den USA im Exil lebenden islamischen Prediger Fethullah Gülen und seine Anhänger für den gescheiterten Putschversuch vom 15. Juli 2016 verantwortlich. Seither wurden mehr als 100.000 Türken aus dem Beruf entlassen und mehr als 47.000 festgenommen.

Die Türkei wirft den Soldaten vor in den Putsch eingeweiht gewesen zu sein.

Auch aufgrund einer neuen Verfolgungswelle hatte der Anteil von türkischen Asylsuchenden, die in Deutschland Schutz bekommen, zuletzt deutlich zugenommen.

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(jg)