Versuchte Entführung in Witten: Bademeister bringt Pädophilen hinter Gitter

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Möglicherweise hat ein aufmerksamer Bademeister ein weiteres Verbrechen verhindert | iStock
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Ein aufmerksamer Bademeister aus Witten hat möglicherweise ein Verbrechen verhindert. Er hatte beobachtet, wie ein Mann im Schwimmbad ein kleines Mädchen begrapschte und daraufhin die Polizei alarmiert. Das berichtet die "Bild"-Zeitung.

Die Polizisten nahmen den Mann namens Carsten L. demnach mit auf die Wache und stellten dort fest: Seine Fingerabdrücke waren bereits einmal im Zusammenhang mit einer versuchten Kindesentführung gesichert worden.

Damals jedoch habe die Polizei die Fingerabdrücke niemandem zuordnen können, schreibt die "Bild".

2012 hatte Carsten L. bereits versucht, ein Mädchen zu entführen

2012 wäre es demnach einem damals unbekannten Mann fast gelungen, ein neunjähriges Mädchen in Niederweimar in Hessen zu entführen. Er habe versucht, das Kind in einen grauen Opel Omega zu ziehen und ihr sogar den Mund zugeklebt.

Das kleine Mädchen habe es allerdings geschafft zu fliehen. Jetzt erst jedoch stellte sich laut "Bild" heraus, dass 2012 ein grauer Opel Omega auf Carsten L. zugelassen war.

In Carsten L's Haus fand die Polizei ein Verlies

Bei einer Durchsuchung von Carsten L.’s Zweitwohnsitz in dem kleinen Ort Bettinghausen in Nordrhein-Westfalen habe die Polizei schließlich eine schreckliche Entdeckung gemacht: Carsten L. hätte in seinem Haus, dass er vor etwa fünf Jahren gekauft hatte, ein Verlies eingebaut.

Noch sei jedoch ungewiss, ob dort ein Verbrechen geschehen ist. Die Leichenspürhunde der Polizei hätten bisher keine Witterung aufgenommen.

Eine Nachbarin von Carsten L. sagte der “Bild”: “Er sagte uns, dass er Kinder liebt.”

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(jg)

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