AfD-Spitzenkandidatin Alice Weidel will Kopftücher aus der Öffentlichkeit "verbannen"

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ALICE WEIDEL
AfD-Spitzenkandidatin Alice Weidel will Kopftücher im öffentlichen Raum verbieten | Hannibal Hanschke / Reuters
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  • AfD-Spitzenkandidatin Alice Weidel will Kopftücher aus der Öffentlichkeit "verbannen"
  • Kopftücher stellten die "Apartheid von Mann und Frau" zur Schau
  • Weidel will hohe Geldstrafen auf das Tragen von Kopftüchern verhängen

Die AfD-Spitzenkandidatin Alice Weidel fordert neben einem Verbot der Vollverschleierung jetzt auch ein Kopftuchverbot.

"Kopftücher gehören aus dem öffentlichen Raum und von der Straße verbannt. Das sollte gesetzlich festgelegt werden", sagte sie dem "Tagesspiegel". Mit dem Kopftuch werde die Apartheid von Männern und Frauen zur Schau gestellt.

Weidel: "Das Kopftuch gehört nicht zu Deutschland"

Es sei ein absolut sexistisches Symbol. "Das Kopftuch gehört nicht zu Deutschland", erklärte Weidel.

Niqab und Burka sollten verboten werden, und zwar "überall", verlangte die AfD-Politikerin weiter. Verstöße sollten "unter eine empfindliche Geldstrafe gestellt werden".

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