Zoff im Vatikan: Trump erlaubt seinem Sprecher nicht, den Papst zu treffen

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SEAN SPICER
Zoff im Vatikan: Trump-Sprecher Sean Spicer durfte Papst Franziskus nicht treffen | JIM WATSON via Getty Images
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  • Der Pressesprecher des Weißen Hauses, Sean Spicer, ist laut einem Bericht wütend, weil er Papst Franziskus nicht treffen durfte
  • Zur Audienz durften offenbar nur Familienmitglieder, hohe Regierungsvertreter und enge Freunde

Am Mittwoch hat US-Präsident Donald Trump im Vatikan Papst Franziskus getroffen.

Doch einer fehlte bei dem Termin: der Pressesprecher des Weißen Hauses, Sean Spicer. Und das, obwohl er den Papst unbedingt treffen wollte, wie der US-Sender CNN berichtet

Ein Regierungsmitarbeiter sagte dem Sender am Donnerstag, Spicer habe gegenüber Kollegen gewütet, dass er bei dem offiziellen Termin im Vatikan ausgeschlossen worden sei. Er habe erst im letzten Moment erfahren, dass er nicht auf der Liste der zugelassenen Personen für die Privataudienz bei Papst Franziskus stehe.

Ist Sean Spicer nicht mehr angesehen?

Der gläubige Katholik Spicer habe angenommen, sicher auf der Liste zu stehen. Die Episode aus dem Vatikan ruft Spekulationen hervor. Zuletzt gab es Gerüchte, dass Spicer im Ansehen des Präsidenten gefallen sei. Spicer hatte in der Vergangenheit bei Pressekonferenzen einige Fehler gemacht.

Wie CNN allerdings berichtet, gibt es einen anderen Grund für die Entscheidung: Trump wählte für den Vatikan-Besuch nur Familienmitglieder, hohe Regierungsvertreter und enge Freunde aus.

Trump zeigte sich nach dem Treffen beeindruckt vom 80 Jahre alten Papst. "Er hat etwas. Er ist wirklich gut. Wir hatten ein fantastisches Treffen und eine fantastische Tour, es war wunderschön."

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(mf)