Polizei geht von Netzwerk rund um Manchester-Attentäter aus

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MANCHESTER
Polizei geht von Netzwerk rund um Manchester-Attentäter aus | Neil Hall / Reuters
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  • Die britische Polizei geht von einem Netzwerk rund um den Manchester-Attentäter aus
  • Der Anschlag hatte 22 Menschen das Leben gekostet, der Täter starb bei der Explosion

Die britischen Polizei geht inzwischen eindeutig von einer Unterstützergruppe rund um den Attentäter von Manchester aus. "Ich glaube, es ist ganz klar, dass es sich um ein Netzwerk handelt, dem wir nachgehen", sagte der Polizeichef von Manchester, Ian Hopkins, am Mittwoch.

Zuvor hatten bereits die britische Premierministerin Theresa May und Innenministerin Amber Rudd Andeutungen in diese Richtung gemacht - allerdings nicht in dieser Deutlichkeit.

"Es sei 'wahrscheinlich', dass der Attentäter nicht alleine gehandelt habe

May hatte am Dienstagabend mit Blick auf die bisherigen Ermittlungen betont, dass eine größere Gruppe von Personen hinter der Tat in Manchester mit 22 Todesopfern stecken könnte. Diese Möglichkeit könne nicht ignoriert werden. Rudd sagte am Mittwochvormittag, es sei "wahrscheinlich", dass der Attentäter nicht alleine gehandelt habe.

Die Ermittler machen den 22 Jahre alten Salman Abedi für den Anschlag auf das Popkonzert verantwortlich. Er starb bei der Attacke. Seitdem hat die Polizei in Verbindung mit dem Attentat vier weitere Männer festgenommen. Details zu ihnen nannte Hopkins nicht.

Auf einem Konzert der amerikanischen Sängerin Ariana Grande war kurz nach dem Ende der Show eine Bombe explodiert. Rund 59 Menschen wurden verletzt und 22 Menschen getötet.

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