US-Journalist empört mit widerlichem Kommentar zum Manchester-Anschlag

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Die ganze Welt trauert um die zahlreichen Opfer des Anschlags von Manchester. Ein US-Journalist sorgt mit seinem Kommentar zu dem mutmaßlichen Attentat bei dem Popkonzert von Arianna Grande indes für riesige Empörung.

Der Journalist David Leavitt, der nach eigenen Angaben bereits für den US-Sender CBS und das australische Magazin "The Examiner“ gearbeitet hat, schrieb bei Twitter: "Zahlreiche bestätigte Tote in der Manchester-Arena. Das letzte Mal, dass ich Ariana Grande gehört habe, wäre ich auch fast gestorben.“

"Kinder sind gerade gestorben. Hab ein bisschen Respekt!“

Der Verfasser hat seinen Tweet mittlerweile offenbar gelöscht. Dennoch reagieren noch immer zahlreiche empörte Twitter-Nutzer auf den geschmacklosen Kommentar zu dem mörderischen Anschlag, bei dem vor allem Kinder und Jugendliche ums Leben kamen.

"Kinder sind gerade gestorben. Hab ein bisschen Respekt!“, schrieb ein Twitter-Nutzer.

"Du glaubst, das ist angemessen für einen Witz? Arschloch!“, kommentierte eine andere Nutzerin wütend.

Doch Leavitt beließ es nicht bei dem skandalösen ersten Beitrag. Er schob hinterher: "Ganz ehrlich, mehr als ein Jahr lang dachte ich, dass Ariana Grande etwas ist, das man bei Starbucks bestellt.“

Einsicht sieht anders aus.

Andere Journalisten haben kein Verständnis für den Witz

Journalisten-Kollege Bruce Arthur reagierte dementsprechend böse: "Das sollten zwei karriere-beendende Tweets sein, mein Freund. Lass uns darauf hoffen.“

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(lk)