Tat in Manchester fällt auf den Jahrestag des Anschlags auf den britischen Soldaten Lee Rigby

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Spekulation über Verbindung: Explosion in Manchester passierte am Jahrestag eines anderen Anschlags | Twitter
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Ein mutmaßlicher Anschlag bei einem Popkonzert von Teenie-Star Ariana Grande in Manchester hat Großbritannien erschüttert.

Die Hintergründe der Explosion, bei der mindestens 22 Menschen starben, sind noch unklar.

Es mehren sich jedoch Spekulationen, dass der mutmaßliche Anschlag mit einem Mordfall vor genau vier Jahren zusammenhängen könnte. Am 22. Mai 2013 wurde der Soldat Lee Rigby aus Manchester im Londoner Stadtteil Woolwich ermordet.

Der Mord galt als islamistischer Terrorakt, weil die zwei Täter, die Rigby überfuhren und mit Hieb- und Stichwaffen töteten, islamistische Parolen riefen.

FDP-Politiker und Flüchtlingsaktivist Tobias Huch schrieb bei Twitter: "Das Datum des Anschlags in #Manchester spricht für einen islamistischen Hintergrund. #LeeRigby 4. Jahrestag.“

Tatsächlich ist völlig unklar, ob es sich wirklich um einen Akt des Terrors handelt. Die britische Polizei behandelt die Tat jedoch zunächst als solchen.

Besonders rechte Politiker und Journalisten legen sich derweil bereits darauf fest, dass es sich um einen islamistischen Anschlag handelte.

So twitterte auch die AfD Magdebug: "Beten wird gegen islamistische Fanatiker nichts helfen! Schließt die Grenzen! Stoppt die unkontrollierte Migranteninvasion nach Europa!“

(ks)

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