Dieses Umfrageergebnis ist besonders demütigend für Schulz

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MARTIN SCHULZ
SPD-Chef Martin Schulz hat es zurzeit nicht einfach | Fabrizio Bensch / Reuters
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SPD-Chef Martin Schulz hat es nicht leicht. Die Sozialdemokraten fallen in Umfragen von einem Tief ins nächste.

Eine neue Erhebung dürfte besonders demütigend für Schulz sein. Nach den Ergebnissen des aktuellen Berlin-Trends der "Berliner Morgenpost" und der "RBB-Abendschau" wäre die CDU bei der Bundestagswahl auch in Berlin stärkste Kraft.

Für die repräsentative Studie befragte Infratest dimap zwischen dem 17. und 20. Mai 1000 wahlberechtigte Berliner.

►Wäre bereits am kommenden Sonntag Bundestagswahl, käme die Union in der Stadt auf 29 Prozent der Wählerstimmen.

►Die SPD dagegen bekäme lediglich 22 Prozent der Stimmen.

►Die Linke käme auf 16 Prozent.

►Die Grünen dagegen auf elf Prozent.

►Die Alternative für Deutschland käme auf zehn Prozent.

►Die Rechtspopulisten würden gefolgt von den Freien Demokraten mit acht Prozent

Auch bei einer Abgeordnetenhauswahl am nächsten Sonntag läge die CDU vorn, allerdings mit 24 Prozent nicht so deutlich. Die SPD würde bei dieser Wahl ebenfalls 22 Prozent einfahren.

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Bei der Abgeordnetenhauswahl im vergangenen September zählte die Union mit 17,6 Prozent noch zu den Verlierern. Aber auch die SPD hatte nur noch 21,6 Prozent geholt.

Berlin gilt als Hochburg der SPD. Zuletzt wurde die Stadt von 1991 bis 2001 von einem CDU-Bürgermeister regiert - Eberhard Diepgen.

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(ks)

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