"Fluch der Karibik": Wird es einen sechsten Teil geben?

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Sechs Jahre ist es her, dass Hollywood-Star Johnny Depp (53, "Edward mit den Scherenhänden") zuletzt als Captain Jack Sparrow über die weltweiten Kinoleinwände flimmerte. Mit "Pirates of the Caribbean: Salazars Rache" erscheint der fünfte Streifen der Piraten-Saga. In den Trailern wird der Film als "das letzte Abenteuer" beworben. Eine reine Marketing-Strategie oder ist die Filmreihe tatsächlich am Ende angekommen?

"Wir hoffen, sie machen einen sechsten Teil. [...] Ich würde gerne einen weiteren drehen. Es war ein unglaubliches Abenteuer und eine Ehre. Wir werden sehen was passiert", sagte Regisseur Joachim Rønning (44, "Kon-Tiki") im Interview mit spot on news. Er und sein ebenfalls norwegischer Regie-Partner Espen Sandberg (45) hätten bei den Dreharbeiten nicht daran gedacht, dass dies das Ende des Franchise sei. Ihnen war wichtig, dass in dem Streifen vor allem eines herausgearbeitet werde: Die Geschichte im fünften Teil sollte Herz haben, und zwar in einer Weise, wie es bislang in der Filmreihe noch nicht vorgekommen sei.

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Der unvergleichliche Johnny Depp

Eine Herausforderung sei es zudem gewesen, die richtige Form des Humors und der Comedy für den fünften Teil zu finden. Beim ersten Treffen mit Johnny Depp hätten sie daher gar nicht über den Film gesprochen, sondern es sei vielmehr darum gegangen, herauszufinden, ob sie den gleichen Sinn für Humor hätten und zusammen lachen können. Diese Rechnung ging schließlich auf. Die beiden bekamen den Zuschlag.

"Am Set sind wir drei jeden Morgen zusammen in seinem Trailer gesessen und haben gemeinsam an den Szenen gearbeitet. So viel von Jack Sparrow steckt in ihm und umgekehrt. Er ist einfach urkomisch. Wir haben eine Stunde nur gelacht", erinnerte sich Rønning. Doch kaum sei Depp ans Set gekommen, sei ihm stets wieder etwas Neues eingefallen, da er die ganze Zeit improvisiere. Das Ergebnis gibt es ab 25. Mai in den deutschen Kinos zu sehen.

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