Sogar für Teufelsanbeter zu böse: Wegen diesem Foto distanziert sich die "Church of Satan" von Trump

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Bei seinem Besuch in Saudi-Arabien hat US-Präsident Donald Trump zusammen mit dem saudischen König Salman ein Anti-Radikalisierungszentrum in Riad eröffnet.

Eine Aufnahme des Termins belustigte allerdings viele Menschen im Internet – und sorgte dafür, dass sich eine satanische Vereinigung einmischte.

Auf dem Foto ist Trump zu sehen, wie er zusammen mit König Salman und dem ägyptischen Staatspräsidenten Abdel Fattah al-Sisi einen leuchtenden Globus berührt.

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Quelle: Anadolu Agency via Getty Images

Sind das die Illuminaten?

Ein Nutzer auf Twitter schrieb dazu: "Oh, weißt du, ein paar Plutokraten stehen in einem verdunkelten Raum und legen ihre Hände an einen leuchtenden Globus in einer völlig nicht-illuminatischen Weise." Er spielte auf den Geheimbund der Illuminaten an.

... oder doch Satanisten?

Die "Church Of Satan", eine satanische Kirche mit Sitz in San Francisco, sah das Foto und sah sich gezwungen, eines klar zu stellen: "Das ist kein satanisches Ritual" - auch wenn es für einige Twitter-Nutzer offenbar so aussah.

Mit US-Präsident Trump wollen die Satanisten also nicht in Verbindung gebracht werden.

Mittlerweile ist Trump am Montag in Israel eingetroffen. Seine Maschine landete am Mittag auf dem Flughafen Ben Gurion bei Tel Aviv. Im Anschluss sollte er von seinem israelischen Amtskollegen Reuven Rivlin empfangen werden. Israel ist die zweite Station der ersten Auslandsreise Trumps. Trumps Besuch wird mit Spannung erwartet.

In Israel will Trump mit Ministerpräsident Benjamin Netanjahu über einen neuen Anlauf für Frieden in Nahost sprechen. Auf dem Programm stehen unter anderem auch Besuche der Klagemauer und der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem.

Mehr zum Thema: Die Saudi-Connection: US-Präsident Trump wird in Saudi-Arabien von Interessenkonflikten verfolgt

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(lp)