Manchester: Mit ergreifenden Nachrichten suchen Familien auf Twitter nach ihren Angehörigen

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Bei einer Explosion auf einem Popkonzert der US-Sängerin Ariana Grande sind im britischen Manchester am Montagabend mindestens 19 Menschen ums Leben gekommen und 50 weitere verletzt worden. Bisher äußern die Behörden sich nicht zur Ursache der Explosion. Sie behandeln den Vorfall aber als terroristischen Akt.

Wahrscheinlich hunderte Familien haben seit dem Anschlag nichts von ihren Angehörigen gehört. Sind sie tot oder verletzt? Oder können sie sich nicht melden, weil die Handy-Netze überlastet sind?

Über Twitter verbreiten sich herzergreifende Nachrichten von Menschen, die ihrer Töchter, Brüder und Schwestern suchen. "Das hier ist Olivia Campbell. Sie wird in Manchester mit einem Jungen vermisst, Adam Lawler. Je mehr Menschen dieses Foto sehen, desto schneller werden sie gefunden", schreibt @StatsBritain.

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Bitte helft, Olivia zu finden, schreibt auch die Nutzerin Sarah Williamson.

"Meine beste Freundin Lucy wird in Manchester seit dem Ariana Grande-Konzert vermisst. Wir können sie nicht erreichen und keiner weiß, wo sie ist", schreibt @_maddisonallen.

Nach der Explosion in Manchester haben zahlreiche Privatpersonen den verstörten Konzertbesuchern geholfen.

Anwohner boten Schlafplätze an und Taxifahrer kostenlose Mitfahrgelegenheiten, wie der Nachrichtensender Sky News am Dienstag berichtete. Das "Holiday Inn", ein Hotel in der Nähe, soll Dutzende Kinder aufgenommen haben, die auf dem Konzert waren.

Situationen wie diese zeigen das Schlechteste im Menschen - aber auch das Beste.

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(ks)

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