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22/05/2017 19:23 CEST

Bericht: Trumps Ex-Sicherheitsberater Flynn verweigert Aussage zur Russland-Affäre

Carlos Barria / Reuters
Bericht: Trumps Ex-Sicherheitsberater Flynn verweigert Aussage zur Russland-Affäre

  • Der ehemalige Sicherheitsberater von US-Präsident Trump, Michael Flynn, will laut einem Medienbericht die Aussage verweigern

  • Er werde von seinem Recht auf Aussageverweigerung Gebrauch machen, das vor einer möglichen Selbstbelastung schützt

  • Flynn hatte über Kontakte zu Russland gelogen - und musste deshalb zurücktreten

Der frühere Sicherheitsberater von US-Präsident Donald Trump, Michael Flynn, will offenbar nicht vor einem Kongressausschuss zur Russland-Affäre aussagen. Er verweigert laut einem Medienbericht die Aussage.

Er wolle einer Vorladung nicht nachkommen. Außerdem werde er auch angeforderte Unterlagen nicht vorlegen, wie CNN am Montag berichtet. Der US-Sender beruft sich auf eine nicht näher bezeichnete Quelle.

Flynn wolle laut dem Bericht vom fünften Zusatzartikel der US-Verfassung Gebrauch machen. Demnach hat er das Recht, eine Aussage zu verweigern, sollte er sich möglicherweise selbst belasten.

Flynn hatte über Kontakte zu Russland gelogen

Flynn hatte im Februar von seinem Posten als Nationaler Sicherheitsberater zurücktreten müssen. Damals war bekannt geworden, dass er über Kontakte zu Russland während des Wahlkampfes gelogen hatte. Zu diesem Zeitpunkt war Flynn einer von Trumps engsten Beratern.

Moskau soll versucht haben, den Wahlkampf zugunsten Trumps zu beeinflussen. Die Gerüchte um mögliche Absprachen verfolgen Trump seit seinem Amtsantritt.

Die Bundespolizei FBI und mehrere Kongress-Ausschüsse untersuchen, ob Absprachen stattgefunden haben. Flynn sollte vom Geheimdienstausschuss des Senats befragt werden.

Mehr zum Thema: Trump-Skandal: Russische Politiker prahlten mit Einfluss auf US-Sicherheitsberater Flynn

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(mf)

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