Eltern planten schon die Beerdigung - dann öffnete ihre Tochter die Augen und sagte sieben Wörter

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ABBY
Das Schicksal meinte es mit der kleinen Abby nicht gut - bis zu einem Tag. | Patty Furco / Facebook
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Die meiste Zeit ihres Lebens, verbrachte die zehnjährige Abby Furco damit, gegen ihren Krebs zu kämpfen. Im Jahr 2011 diagnostizierten die Ärzte bei ihr Leukämie, da war sie gerade mal vier Jahre alt. Damals gaben die Ärzte dem kleinen Mädchen eine Überlebenschance von nur 20 Prozent.

"Wir waren am Boden zerstört“, erinnert sich Patty Furco, die Mutter von Abby. "Uns wurde geradezu vermittelt, dass wir gegen ihren nahenden Tod nichts tun könnten - es gab kaum Hoffnung.“

Die Familie unternahm alles, ihrer Tochter zu helfen

Die nächsten sechs Jahre versucht die Familie alles in ihrer Macht stehende, um der kleinen Abby zu helfen. Sie veranlassten eine Knochenmarktransplantation, eine intensive Chemotherapie und ein Bestrahlungsverfahren.

"Wir brachten ihr so viel Liebe entgegen, wie uns nur irgendwie möglich war“, erzählt Abby auf "SoShareThis.com“. Die Mutter wollte ihrer kleinen Tochter das Leben so angenehm wie möglich machen, trotz der schweren Krankheit. „Alles was wir zusätzlich tun konnten, war zuzusehen, wie sie mit Krebs kämpfte.“

Dann, im Oktober 2013, keimte Hoffnung auf. Die Behandlungen zeigten Wirkung und Abby konnte das erste mal in ihrem Leben wieder wie ein ganz normales Kind leben.

Sie ging wieder zur Schule, spielte Fußball und trat den Pfadfindern bei. Doch im September kam der Krebs zurück - und diesmal war er schlimmer als zuvor.

"Die erste Diagnose traf uns wie ein Schlag, doch die zweite, ließ uns verzweifeln“, sagt Patty. "Abby konnte nicht mehr laufen und nicht mehr sprechen, jede Bewegung tat ihr unglaublich weh.“

Es war Zeit, Abschied zu nehmen

Im Februar bekam sie eine zweite Knochenmarktransplantation, doch 15 Tage später stellten die Ärzte bei ihr eine sogenannte "Transplantat-Wirt-Reaktion“ fest. Dabei handelt es sich um eine Abstoßreaktion, bei der sich die Immunabwehr des Empfängers gegen die Zellen des Spenders richtet.

Einen Monat darauf, hörten Abbys Nieren auf zu arbeiten. Sie kam in die Intensivstation - die Ärzte sagten den Eltern, dass ihre Tochter noch 48 Stunden zu leben hätte. Es war Zeit, Abschied zu nehmen.

Abby kam in ein Kinderhospiz. "Wir bereiteten uns auf den Tod unserer Tochter vor“, sagte Patty. Doch dann geschah etwas Wunderbares: Abby erwachte aus ihrem Koma.

Dann kam alles anders

"Ich habe noch so viel zu leben“, sagte Abby kurz nach ihrem Erwachen. Und es ging weiter bergauf mit dem kleinen Mädchen.

In den darauffolgenden Monaten, konnte sie wieder laufen, wurde stärker und gesünder. "Es ist wirklich ein Wunder“, sagte ihre Mutter.

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Auch die Ärzte können sich die Genesung von Abby nicht erklären. "Selbst nachdem wir die Medikamente abgesetzt hatten, ging es ihr weiterhin gut“, sagte Kinderarzt Jacob Wessler, der die Kleine behandelte, in einem Interview mit "SoShareThis“.

Sie genießen jeden Tag zusammen

Abby befindet sich weiterhin in der Genesung und erhält täglich verschiedene Medikamente, die ihr Immunsystem stärken sollen. Auch wenn noch keine endgültige Diagnose gestellt werden konnte, so hofft ihre Familie jeden Tag. Sie genießen jeden Moment, den sie mit ihrer kleinen Tochter haben können.

"Wir haben gesehen wie sie starb und danach wieder auferstanden ist“, sagt ihre Mutter Patty. "Jetzt schauen wir glücklich in die Zukunft“.

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(amr)