7 wissenschaftliche Fakten über Masturbation, die jeder kennen sollte

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SELBSTBEFRIEDIGUNG
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Sagen wir, wie es ist: Masturbation ist nach wie vor eines der größten Tabuthemen.

Dabei ist es etwas ganz Natürliches und hilft dabei, die eigene Sexualität besser kennen zu lernen.

Hier sind sieben wissenschaftliche Fakten über Masturbation, die jeder kennen sollte.

1. Die allermeisten Deutschen tun es

Keine Angst, du bist nicht alleine. Umfragen ergeben: aMindestens 90 Prozent aller Männer und etwa 75 bis 80 Prozent aller Frauen befriedigen sich regelmäßig selbst.

Es ist also nichts, was dir peinlich sein muss, oder wofür du dich schämen solltest. Ganz im Gegenteil - wer möchte denn schon auf diesen Spaß verzichten?

2. Masturbation in einer festen Beziehung ist total normal

In diversen Online-Plattformen, allen voran Reddit, wird ausgiebig darüber diskutiert, ob man sich Sorgen machen soll, wenn der Partner masturbiert.

“Einige Menschen fühlen sich bei dem Gedanken, dass der eigene Partner masturbiert, eingeschüchtert, sagte Suzi Godson, Sex-Kolumnistin der "Times", der HuffPost UK.

"Denn wieso sollte man mit sich selbst Spaß haben, wenn man doch tatsächlich Sex haben kann?"

Dieses Argument berücksichtigt jedoch nicht, dass Masturbation und Geschlechtsverkehr zwei völlig unterschiedliche Paar Schuhe sind und das eine nicht direkt etwas mit dem anderen zu tun hat.

3. Menschen, die masturbieren, haben keinen Sex? So ein Quatsch!

Studien haben herausgefunden, dass Menschen, die regelmäßig Sex haben, viel eher dazu neigen, auch regelmäßig zu masturbieren als Leute, die nie Hand an sich selbst anlegen. Masturbation ist also kein Er- sondern ein Zusatz.

Mehr zum Thema: Masturbation: 13 Gründe, warum Frauen es regelmäßig tun sollten

4. Mit deinen Schuldgefühlen bist du nicht alleine

Wie bereits erwähnt ist Masturbation nichts, wofür man sich schämen müsste. Nichtsdestotrotz gibt es eine Reihe an persönlichen, religiösen und kulturellen Gründen, wieso wir uns nachher schlecht, schmutzig und ein bisschen schuldig fühlen.

Doch auch mit diesem Gefühl bist du nicht alleine, denn eine Studie hat gezeigt, dass sich jeder Zweite nach dem Masturbieren schuldig fühlt - grundlos, wie wir finden.

5. Frauen, die masturbieren, wissen in Beziehungen, was sie wollen

Eine Studie hat herausgefunden, dass Frauen, die öfter einen Orgasmus haben, sexuell offener sind.

Sie haben meistens länger Sex, können besser ausdrücken was ihnen gefällt und was sie sich von ihrem Partner wünschen.

Außerdem probieren sie häufiger neue Positionen aus und sind geübter im Dirty Talk. Also liebe Frauen, worauf wartet ihr noch?

6. Selbstbefriedigung ist gesund

Masturbation kann dir nicht nur im Bett behilflich sein. Denn es hat sich gezeigt, dass Selbstbefriedigung auch durchaus positive Auswirkungen auf die Gesundheit hat. Sowohl Männern als auch Frauen hilft es nämlich entspannen und den Blutdruck zu senken.

7. Und das Beste zuletzt: von Masturbation kann man nicht schwanger werden

Geschlechtsverkehr ist ja schon wirklich etwas Tolles, aber es verbergen sich auch viele Risiken und Nebenwirkungen: am offensichtlich ist natürlich der eigentliche Grund, wieso es Sex überhaupt gibt - die Schwangerschaft.

Doch auch diverse Krankheiten können beim Sex übertragen werden - eine Tatsache, die gerne vergessen wird. Deswegen empfiehlt es sich immer nur geschützten Geschlechtsverkehr mit dem Partner zu haben. Oder eben zu masturbieren. Sicherer kann's gar nicht werden.

Dieser Artikel erschien ursprünglich in der HuffPost UK und wurde aus dem Englischen von Lisa Radda übersetzt und bearbeitet.

Mehr zum Thema: Ganz anders als im Porno: Hier zeigen Menschen vor laufender Kamera, wie natürlich Masturbation ist

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(lk)