Wenn mehr Menschen den "Panda des Meeres" kennen würden, könnte er im nächsten Jahr noch leben

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Dieser kleine Wal ist den meisten Menschen unbekannt. Der Kalifornische Schweinswal ist aufgrund seines Aussehens auch als "Panda des Meeres" bekannt.

Er wird bis zu 1,40m lang, lebt im Golf von Kalifornien und wird offiziell "Vaquita" genannt. Doch der Mini-Wal, der erst im Jahre 1985 entdeckt wurde, kämpft ums Überleben.

Aussterben bereits 2018 möglich

Der WWF geht davon aus, dass es mittlerweile nur noch 30 Vaquitas gibt. "Wenn wir nichts dagegen tun, könnte der Vaquita schon 2018 aussterben", erklärt WWF-Mexiko-Direktorin Maria Jose Villanueva im Gespräch mit der Nachrichtenagentur AFP.

"Wenn wir den Panda des Meeres verlieren, verlieren wir ein Teil von Mexiko", so Maria Jose Villanueva weiter.

Die Direktorin sammelt momentan zusammen mit anderen WWF-Mitgliedern Unterschriften, um diese zusammen mit einem Lösungsvorschlag an den mexikanischen Präsidenten Enrique Peña Nieto zu schicken und ihn damit um Unterstützung zu bitten.

Totoaba als begehrenswerter Fang

Der "Panda des Meeres" wird oftmals von Fischern gefangen und anschließend geschwächt oder bereits getötet zurück ins Meer geworfen. Der Mini-Wal gilt bei den Fischern lediglich als Beifang.

Begehrenswert ist der Totoaba, der sich den Lebensraum mit dem Vaquita teilt und in Asien als Delikatesse gilt.

Gut 88.000 Unterschriften wurden bereits gesammelt und der Vaquita hat dadurch weltweite Aufmerksamkeit erreicht.

Wenn die 100.000-Marke geknackt ist, wird der WWF seinen Vorschlag an den mexikanischen Präsidenten absenden und mit der dadurch entstehenden Aufmerksamkeit den "Panda des Meeres" hoffentlich retten können.

Im Video oben seht ihr den "Panda des Meeres" und die Gefahren, mit denen er zu kämpfen hat.

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