Nicht einmal das Weiße Haus weiß, was Ivanka Trump eigentlich macht

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Ivanka Trump, die Tochter des Präsidenten, ist im Weißen Haus geradezu omnipräsent.

Ob bei Treffen mit Kanadas Premier Justin Trudeau, Bundeskanzlerin Angela Merkel oder auch mit Chinas Staatschef Xi Jinping: Die 36-Jährige steht ihrem Vater Donald immer zur Seite. Für ihren Einsatz wurde sie sogar mit einem eigenen Büro im Regierungssitz belohnt.

Aber was macht die First Daughter eigentlich genau? Welchen Job macht sie da? Wie lautet ihre Funktion konkret?

Die Antworten auf diese Fragen scheinen nicht einmal die Mitarbeiter des Weißen Hauses zu kennen. Zumindest nicht jene Menschen, die für das Büromaterial verantwortlich sind.

Das zeigt ein Bild, das offensichtlich während eines Meetings entstanden ist:

Darauf zu sehen: Amy Klobuchar (Senatorin), Ivanka Trump, Kevin McCarthy (Mitglied im US-Repräsentantenhaus) und Marc Short (Politiker und Berater).

Jeder hat eine Berufsbezeichnung unter dem Namen - bis auf Ivanka Trump. Vielleicht weiß nicht einmal sie selbst genau, was sie da tut.

"20 Prozent auf alle Armreifen"

Twitter-Nutzer rätseln.

Hier wurde einfach mal für ihre Schmuckkollektion geworben: "20 Prozent Rabatt auf alle Armreifen", prangert plötzlich auf ihrem Namensschild.

Oder ihr Mann wird beleidigt.

Auch Kushner hat nicht nur Fans in Amerika. Und auch er zeigt, wie absurd Trumps Auswahl der Berater eigentlich war. Jared Kushner, der seit sieben Jahren mit Ivanka verheiratet ist, agiert als Topberater des Schwiegervaters.

Kushners Aufgaben erfordern einen Superhelden

Dafür musste Kushner schon viel Häme über sich ergehen lassen. Die US-Tageszeitung "New York Times" bezeichnete ihn als Super-Jared und zeigte ihn mit einem roten Superhelden-Umhang.

Eine Anspielung auf die absurd vielen Aufgaben, die Donald Trump ihm übertragen hatte: Etwa den Frieden im Nahen Osten zu verhandeln und die Handelsbeziehungen zu China, Kanada und Mexiko zu managen.

Mehr zum Thema: Der Schattenpräsident wird abgesetzt: Trump-Berater Stephen Bannon fliegt aus US-Sicherheitsrat

Um Ivanka Trump wird es nicht so schnell still werden. Umso dringender wäre es, dass ihr Vater ihr nicht nur ein Büro, sondern auch eine ordentliche Berufsbezeichnung schenken würde.

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