Viele wundert es, dass Trump seine Gesetzesbrüche einfach ausplaudert – aber es könnte sich für ihn auszahlen

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US-Präsident Donald Trump fällt in letzter Zeit nicht nur durch seine Tweets auf, sondern vor allem durch seine ehrlichen Worte.

Das aktuellste Beispiel: Trump plauderte gegenüber dem russischen Außenminister Sergej Lawrow Geheimdiensterkenntnisse über die Terrormiliz Islamischer Staat aus. Sein Umfeld dementierte das zuvor vehement. Der US-Präsident bestätigte den Vorfall hinterher allerdings.

Genauso war es auch mit dem Rauswurf von FBI-Präsident James Comey. Trump habe Comey gebeten, nicht gegen den früheren nationalen Sicherheitsberater des Präsidenten Michael Flynn zu ermitteln, berichteten Medien.

Die "Tagesschau" bringt eine Theorie ins Spiel

Aus dem Weißen Haus hieß es zunächst, dass das nichts mit der Russland-Untersuchung zu tun habe. Trump sagte hinterher jedoch, dass es bei dem Rauswurf natürlich genau darum gegangen sei. Ein klarer Gesetzesbruch.

Aber Trump steht dazu. Warum nur? Dass der US-Präsident heimlich Tonbänder im Weißen Haus laufen lässt, gab er ebenfalls zu. Die "Tagesschau" hat eine These für diese überraschende Offenheit, mit der sich Trump selbst belastet – und die sogar zu einem Amtsenthebungsverfahren führen könnte.

Kommentator Volker Steinhoffs Antwort: Weil er genau dadurch einem Amtsenthebungsverfahren aus dem Weg gehe. Indem er den republikanischen Abgeordneten Gründe liefere, hinter ihm zu stehen.

Den betreffenden Ausschnitt aus dem Kommentar seht ihr oben im Video.

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(ujo)