Nach Wahl-Debakel: Für Schulz und die SPD geht es in einer Umfrage weiter bergab

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MARTIN SCHULZ
Martin Schulz (SPD) wird den Erwartungen seiner Partei nicht gerecht | Hannibal Hanschke / Reuters
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  • Im Wahltrend von "Stern" und RTL verliert die SPD an Stimmen
  • Die CDU kann zulegen - die FDP erlebt ein regelrechtes Comeback

Die SPD sinkt offenbar weiter in der Wählergunst. Laut dem aktuellen Wahltrend von "Stern" und RTL schaffen es die Sozialdemokraten nicht, sich von der Wahlniederlagen in Schleswig-Holstein zu erholen.

In der vor der Landtagswahl in NRW abgeschlossenen Befragung des Meinungsforschungsinstituts Forsa verliert die SPD drei Prozentpunkte gegenüber er Vorwoche und kommt so gerade einmal auf 26 Prozent.

Der Abstand zu CDU/CSU wächst. Inzwischen liegen 12 Prozentpunkte zwischen den Parteien, die Union erreicht in der Umfrage 38 Prozent.

Kleine Parteien halten sich auf 7 bis 8 Prozent

Auch in der Forsa-Umfrage kann die FDP wieder etwas zu legen. Gemeinsam mit der Linken kommt die Partei auf 8 Prozent.

Die Grünen und die AfD bleiben konstant bei 7 Prozent. Der Wert der Nichtwähler und Unentschlossenen kommt auf 24 Prozent.

Rot-Rot-Grün käme nur auf 41 Prozent der Stimmen

Während eine Koalition aus Schwarz-Gelb auf 46 Prozent kommen würde, läge eine Koalition aus den drei Parteien SPD, Linke und Grüne mit 41 Prozent ganze 5 Prozentpunkte zurück.

Schulz, der zuvor als Hoffnungsträger und Überraschungskandidat der SPD gehandelt wurde, verliert an Sympathie und Unterstützung.

Könnten die Wähler en Bundeskanzler direkt bestimmen, läge Schulz mit gerade mal 24 Prozent rund 26 Prozentpunkte hinter der amtierenden Bundeskanzlerin Angela Merkel.

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(ll)

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