Ist Donald Trump einfach nur kindisch?

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Es gibt kaum einen Tag, an dem Donald Trump nicht die Schlagzeilen dominiert

Das Rätseln über Donald Trump (70) wird allmählich zur Routine. Nachdem der US-Präsident jüngst via Twitter der Öffentlichkeit mitteilte, dass sein Geheimnisverrat an russische Staatsgäste sein "gutes Recht" gewesen sei, fragt sich die Welt: Ist er ein Ignorant oder ein prahlerischer Angeber? Ein unberechenbarer Volkstribun oder ein selbstverliebter Rechthaber? David Brooks (55), Kolumnist der "New York Times", kommt zu dem Schluss: Donald ist einfach nur infantil.

Ist er selbst sein größter Feind?

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Das heißt kindlich, kindisch, zurückgeblieben - und ist eine mehr oder minder höfliche Umschreibung der Erkenntnis, dass Donald Trump ziemlich ahnungslos ist. Der US-Präsident werde nicht von politischen Feinden in Bedrängnis gebracht, er allein setze sich selbst mehr zu als irgendwelche Gegner, indem er sich "offenbar vollkommen planlos und jedes Mals aufs Neue um Kopf und Kragen" plappere.

Und "Spiegel.de" mutmaßt über die Entlassung des FBI-Chefs oder seine Plaudereien mit dem russischen Außenminister - vielleicht sei es auch so: "In Donald Trump herrscht schlicht gähnende Leere. Da ist kein Plan, keine Absicht, auch keine böse. Da ist nicht mehr als das, was ihm gerade in den Kopf kommt. Und dann ist es auch schon wieder weg."

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