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17/05/2017 08:02 CEST | Aktualisiert 17/05/2017 14:10 CEST

Forscher werden in 4000 Meter Tiefe von furchteinflößenden Kreaturen erwartet – eine schaut besonders grauenvoll aus

Ein internationales Team aus 40 Wissenschaftlern macht sich gerade auf den Weg, einen kaum erforschten Tiefseegraben vor der Südküste Australiens unter die Lupe zu nehmen.

Bilder zeigen, was sie dort vermutlich erwartet. Wie zum Beispiel dieser Tiefsee-Eidechsenfisch. Oder der bucklige Anglerfisch, der mit seinem Leuchtorgan Beute anlockt.

Noch gruseliger präsentiert sich der Peitschenangler, ebenfalls aus der Gattung der Anglerfische. Direkt aus Ridley Scotts Film "Alien" scheint dieser Vipernfisch zu kommen. Wird der Fisch berührt, leuchtet sein ganzer Körper in einem pulsierenden Licht.

Achtmal tiefer, als ein modernes Atom-U-Boot aushalten würde

Das Team besteht aus Wissenschaftlern 14 australischer und sieben internationaler Museen und Instituten. Der Graben reicht bis zu 6000 Meter in die Dunkelheit. Achtmal tiefer, als ein modernes Atom-U-Boot aushalten würde.

Dr. Tim O´Hara leitet die Expedition. Er erhofft sich von der Studie einen Einblick in die Voraussetzungen für Leben in einer derartigen Umgebung.

Das Team wird 31 Tage auf dem Forschungsschiff verbringen. In 4000 Meter Tiefe werden dann Proben genommen und an Bord analysiert. An anderen Stellen reicht der Graben 11 Kilometer in die Tiefe - doch das würde das Equipment nicht aushalten.

Im Video oben seht ihr die Entdeckungen der Forscher.

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