"Ich muss duschen, ich fühle mich schmutzig": So sehr soll Trumps Beraterin den Präsidenten hassen

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TRUMP CONWAY
Donald Trump verliert nach und nach den Rückhalt seiner Partei | Getty Images
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  • MSNBC-Moderatoren enthüllen Off-Air Kommentare der Trump-Beraterin Kellyanne Conway
  • Conway soll nach Wahlkampfauftritten für Trump gesagt haben, dass sie sich schmutzig fühle

Kellyanne Conway ist bekannt für ihre unüberlegten Statements.

Als sie den Begriff der "alternativen Fakten" nach der Amtseinführung Donald Trumps Anfang des Jahres prägte, löste sie eine weltweite Mediendebatte aus.

Nun bekannt gewordene Aussagen, die Conway im Hintergrund einer Talkshow getroffen haben soll, könnten der persönlichen Beraterin des Präsidenten zum Verhängnis werden.

Die MSNBC-Moderatorin Mika Brzezinski verriet, dass Conway sich nach einem Wahlkampfauftritt in ihrer Show "Morning Joe" massiv über den Präsidentschaftskandidaten der Republikaner beschwert habe.

"Würg, ich muss dringend eine Dusche nehmen."

Die Anschuldigungen der Moderatorin wiegen schwer: "Sobald die Kamera ausgeschaltet war und ihr das Mikrofon abgenommen wurde sagte Conway demnach: 'Würg, ich muss dringend eine Dusche nehmen'. So sehr lehnte sie ihren Kandidaten ab."

Trump als Wahlkampfmanagerin vertreten und verteidigen zu müssen, fiel Conway offenbar sehr schwer. Nach Aufzeichnung der Show habe sie sich Off-Air bei Brzezinski darüber beklagt, dass sie sich wegen ihrer Äußerungen schmutzig fühle, behauptet die Moderatorin.

Co-Moderator Joe Scarborough bestätigte ihre Aussage. Er fügte hinzu, dass Conway angab den Job der Wahlkampfmanagerin nur des Geldes wegen übernommen zu haben und dass sie sehr bald aufhören wolle, Trump zu unterstützen.

Warum Conway ihre Drohung, Trump fallen zu lassen nicht wahr gemacht hatte, kommentiert Brzezinski trocken: "Ich denke, sie hat sich jetzt einfach daran gewöhnt."

Brzezinski will Conway nicht mehr in ihre Show einladen

Im Februar verkündete Brzezinski in einem öffentlichen Statement, dass sie Conway nicht mehr zu ihrer Show einladen werde.

Innerhalb des Senders sei man sich einig: Conway ist nicht glaubwürdig und geradezu anfällig dafür, Falschmeldungen zu verbreiten.

Dafür wolle man ihr keine Plattform bieten, kommentiert Brzezinski und verteilt so einen Seitenhieb auf das konkurrierende Netzwerk CNN, wo Conway weiterhin als Gast begrüßt wird.

"Eure Moderatoren sehen aus, als erlitten sie große Schmerzen, wenn sie in ihren Shows mit Frau Conway sprechen müssen. Das ist politische Pornographie", spottet Brzezinski über CNN.

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(lp)