Ann Sophie rechnet mit ARD ab: Deshalb verlieren wir einen ESC nach dem anderen

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"12 Punkte gehen nach Deutschland“. Das bekamen Zuschauer des "Eurovision Song Contest“ schon lange nicht mehr zu hören. Die letzten Teilnahmen bei dem internationalen Gesangswettbewerb waren eher in der Kategorie Blamage anzusiedeln.

Am Wochenende landete Levina mit nur 6 Punkten auf dem vorletzten Platz 25. Schlechter war Deutschland nur 2015, als Sängerin Ann-Sophie keinen einzigen Punkt holte und auf der letzten Platzierung landete.

Die äußerte sich in der "Bild“ nun zur erneuten "ESC“-Blamage (siehe auch Video oben): "Erst war ich es, dann Jamie-Lee (wurde 2016 beim ESC Letzte, Anm. d. Red.), jetzt ist Levina das Gesicht für das Versagen Deutschlands. Das tut weh!“

Sie klagt an: "Wir Künstler geben unser Bestes und müssen am Ende diese Erniedrigung mitmachen. Ich möchte Levina sagen, es liegt nicht an ihr.“

Im Gegenteil: Deutschland mache es sich zu einfach. Der deutsche "ESC“-Chef Thomas Schreiber müsse begreifen, „dass es so nichts werden kann“.

Was der jedoch genau tun sollte, um den deutschen Kandidaten wieder zu besseren Platzierungen zu verhelfen, führte die Sängerin nicht aus.

Stefan Raab hätte es im Falle der "ESC“-Siegerin Lena Meyer-Landrut im Jahre 2010 zumindest besser gemacht. "Lena hat funktioniert, weil Stefan Raab ihren Song vorher im Ausland kräftig beworben hatte“, sagte Ann-Sophie.

Was die Sängerin übersieht: Auch Levina war in zehn europäischen Ländern auf Promo-Tour. Genützt hat es nichts. Vielleicht lag es dann doch auch ein bisschen an der musikalischen Performance.

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(bp)

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