Weltweit versinken Strände im Müll – doch dieser Mann macht etwas Nützliches daraus

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Die meisten Menschen gehen an den Strand, um zu entspannen. Nicht Alcindo Soares.

Soares hat schon immer davon geträumt, professioneller Sportler zu werden, Great Big Story hat schon über ihn berichtet. Als er sich auf den Kap Verden allerdings keine Mitgliedschaft im Fitessstudio leisten konnte, hat er sich sein eigenes gebaut.

Soares, der als Bauarbeiter arbeitet, sammelt den Müll, den er am Strand von Santa Maria findet und stellt daraus Sportgeräte her. Das Outdoor-Fitnessstudio ist ausgestattet mit vielen Geräten, die man auch in üblichen Fitnessstudios findet, inklusive Gewichte, Klimmzugstangen und Bänken. Aber es gibt keine Mitgliedschaftsgebühr.

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Hinter Soares' Mission stecken zwei Ziele: Er räumt den Strand auf in einer Zeit, in der Umweltschützer wegen der Verschmutzung der Ozeane sehr besorgt sind. Mittlerweile befinden sich über 150 Millionen Tonnen Plastik in den Weltmeeren. Sollte die Menge weiterhin steigen, wird im Jahr 2050 das Gewicht des Plastikmülls das der im Meer lebenden Fische übersteigen.

Soares Fitnessstudio dient außerdem als kostenloser Treffpunkt für eine Gemeinde, die von Armut zerrüttet ist. Auf den Kap Verden leben etwa 21 Prozent der Bevölkerung unter der internationalen Armutsgrenze, was heißt, dass sie von weniger als 1,25 Dollar pro Tag leben.

„So lange ich lebe, werde ich dieses Fitnessstudio nutzen“, sagt Soares Great Big Story. „Trainieren, dann im Ozean schwimmen gehen, und mein Tag ist erfüllt.“

Dieser Artikel ist Teil einer Serie über Plastikmüll im Ozean. Dieser Beitrag erschien zuerst in der australischen HuffPost-Ausgabe.

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