Beamte stoppen einen Lkw - als sie sehen, was er geladen hat, rufen sie sofort die Tierschützer

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Am Freitag ist erneut ein illegaler Welpentransport auf der A3 bei Passau gestoppt worden. Insgesamt 34 Jungtiere sollten von Ungarn nach Deutschland gebracht werden.

"Es war ein Bild des Grauens", sagte die Leiterin des Tierheims.

Obwohl die Unterkunft in der niederbayerischen Stadt total überfüllt ist, hat es 25 Hunde aufgenommen. Das bedeutet aber auch hohe Kosten. Für Nahrung, Impfungen, Spielsachen. Doch das Tierheim, in dem mittlerweile 50 Hunde leben, hat nicht so viel Geld.

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"Ihr unterstützt unbeschreibliches Tierleid und Verbrecher"

Darum sucht es jetzt tierliebe Menschen, die gerne einen der Hunde aufnehmen würden.

Zugleich erhebt eine Mitarbeiterin des Heims schwere Vorwürfe gegen die Bundesregierung, von der sich die Verantwortlichen im Stich gelassen fühlen. Außerdem fordert sie endlich härtere Gesetze gegen illegalen Welpenhandel.

Auf ihrer Facebook-Seite heißt es: "Man könnte fast den Eindruck gewinnen, dass ihr nicht wollt, dass dieses Elend mit dem illegalen Welpenhandel endlich ein Ende nimmt?!"

Und weiter: "Ihr unterstützt unbeschreibliches Tierleid und Verbrecher, die in mafiös strukturierten Banden arbeiten. (...) Es ist verdammt nochmal eure Pflicht, endlich etwas dagegen zu unternehmen!"

Bilder der Welpen seht ihr im Video oben.

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