SPD-Parteikollegen: Schulz hat volle Rückendeckung, aber er muss jetzt liefern

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Wie geht es weiter für die SPD nach der deutlichen Wahlniederlage in Nordrhein-Westfalen?

Am Kanzlerkandidaten Martin Schulz kommen noch keine Zweifel auf.

"Es ist ein schwarzer Tag für die SPD", sagte der SPD-Bundestagsabgeordnete Lars Klingbeil der HuffPost (siehe auch Video oben). "Ab jetzt kann es nur noch heißen: Volle Kraft voraus für die Bundestagswahl. Wir brauchen jetzt zu 100 Prozent Martin Schulz in der ersten Reihe."

"Noch alles offen"

Martin Schulz werde sein Programm jetzt vorstellen. "Das muss er auch sehr deutlich tun, mit aller Konsequenz. Er hat die volle Rückendeckung aus der Partei. Aber es geht jetzt für ihn wirklich darum, alles zu organisieren in den nächsten Wochen."

Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller glaubt, dass für die Bundestagswahl im September "noch alles offen" ist, sagte er der HuffPost. Aber er fordert Schulz auf, noch konkreter durchzuspielen, "was für ihn soziale Gerechtigkeit heißt – und was er auf Bundesebene verändern will".

Wie gesagt: Keine Zweifel bislang am neuen Parteichef und Kanzlerkandidaten, zumindest nicht offiziell. Aber der Druck steigt.

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