Amtliches Endergebnis: Linke verpasst Einzug in den NRW-Landtag

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  • Die CDU hat die Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen gewonnen
  • SPD und Grüne müssen starke Stimmenverluste hinnehmen
  • Die AfD schafft den Einzug in den Landtag
  • Auch die FDP gewinnt Stimmen hinzu
  • Die Linke dagegen verpasste den Einzug ins Landesparlament

Hier das vorläufige amtliche Endergebnis der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen:

►Die CDU hat die Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen gewonnen. Laut vorläufigem amtlichen Endergebnis kam sie am Sonntag auf 33,0 Prozent.
►Die SPD erhielt 31,2 Prozent.
►Drittstärkste Partei wurde die FDP mit 12,6 Prozent.
►Den Liberalen folgt die AfD mit 7,4 Prozent.
►Die Grünen kommen auf 6,4 Prozent.
►Die Linke verpasste mit 4,9 Prozent knapp den Einzug in den Landtag.

04:25 Uhr: Vorläufiges Endergebnis: Linke verpasst Einzug in den Landtag

Das vorläufige amtliche Endergebnis ist da. Nun ist klar, dass die Linke nicht in den Landtag einziehen wird. Das hat Konsequenzen für die Regierungsbildung. Ohne die Linken hätte ein Bündnis aus CDU und FDP eine knappe absolute Mehrheit im Landtag.

00:25 Uhr: Oppermann findet einen kleinen Lichtblick

Der Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion, Thomas Oppermann, tröstet sich mit einem kleinen Erfolg: Bei den Erstwählern liege die SPD vorne.

00:20 Uhr: Laschets Ehefrau reagiert höchst emotional auf de Wahlsieg

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Armin und Susanne Laschet. Foto: dpa

Die Ehefrau des CDU-Spitzenkandidaten Armin Laschet, Susanne Laschet, sagte in den ARD-"Tagesthemen" über den Landtagswahlsieg ihres Mannes: "Außer meiner Hochzeit und den Geburten meiner Kinder war es selten so emotional."

00:09 Uhr: Laschet gewinnt seinen Wahlkreis offenbar doch

CDU-Spitzenkandidat hat seinen Wahlkreis Aachen II offenbar doch hauchdünn gewonnen. Erst sah es so aus, als würde seine Konkurrentin von der SPD das Direktmandat holen - dann allerdings hätte Laschet tricksen müssen, um Ministerpräsident werden zu dürfen. Die Details erfahrt ihr hier.

23:16 Uhr: Grüne frotzeln über FDP

Die Chancen für eine schwarz-gelbe Regierung stehen nicht schlecht. FDP-Chef Christian Lindner gibt sich bislang allerdings zurückhaltend. Beobachter vermuten, er sei gar nicht so erpicht auf Regierungsverantwortung, weil er aus der Opposition heraus vielleicht besser in den Bundestagswahlkampf ziehen könnte.

Grünen-Politiker Dieter Janecek frotzelt deswegen: "Fast amüsant anzusehen, wie offensichtlich die FDP jetzt damit hadert, in NRW wohl regieren zu MÜSSEN. So war nicht der Plan."

Janeceks Kollege Konstantin von Notz schreibt, Lindner habe wohl kalte Füße bekommen.

22.36 Uhr: Barley wirft CDU "Wutbürgerwahlkampf" vor

SPD-Generalsekretärin Katarina Barley hat der CDU in Nordrhein-Westfalen eine Art "Wutbürgerwahlkampf" vorgeworfen. "Da waren ja auch so ein paar Punkte drin, wo man schon fast von Fake News reden kann", sagte Barley am Sonntagabend im ZDF-"Heute-Journal". "Zum Beispiel die Wirtschaftskraft - Nordrhein-Westfalen steht da auf Platz sechs. Es wurde ja so getan, als wäre das quasi das Griechenland unter den Bundesländern." Im Interview mit der HuffPost hatte Barley kürzlich auch Kanzlerin Angela Merkel der Lüge bezichtigt.

Die Hauptgründe für das SPD-Desaster bei der NRW-Landtagswahl sieht Barley aber in der Landespolitik von SPD-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft. Etwa im Sicherheits- oder auch im Bildungsbereich habe bei den Bürgern offensichtlich große Unzufriedenheit geherrscht.

21:15 Uhr: Laschet erteilt Jäger eine Absage

In einer möglichen großen Koalition in Nordrhein-Westfalen hätte der bisherige Innenminister Ralf Jäger (SPD) nach Angaben des CDU-Spitzenkandidaten Armin Laschet keine Chance mehr.

"Das kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen", sagte Laschet am Sonntag im WDR auf die Frage, ob Jäger in einer schwarz-roten Regierung wieder auf ein Ministeramt hoffen könnte.

Jäger steht seit Monaten unter anderem wegen der Kölner Silvesternacht und des Anschlags des Tunesiers Anis Amri auf dem Berliner Weihnachtsmarkt als Dienstherr der NRW-Sicherheitsbehörden in der Kritik.

20:15 Uhr: Die neuesten Hochrechnungen

20:13 Uhr: Es wird eine lange, spannende Nacht!

Denn viel kommt auf die Linke an – und ob die Partei die 5-Prozent-Hürde überspringt. Derzeit sieht es so aus, als würde die Linkspartei knapp scheitern.

Dann wäre Schwarz-Gelb möglich.

Mehr zum Koalitions-Krimi: Wieso in NRW jetzt viel auf die Linke ankommt

19:53 Uhr: CDU gewinnt massiv bei den Nichtwählern

Wer hat den großen Triumph der CDU in NRW möglich gemacht? Laut ersten Prognosen konnte die Partei vor allem bei vorherigen Nichtwählern punkten. 440.000 Stimmen sollen die Christdemokraten aus diesem Wählerpool gewonnen haben.

Zudem wanderten auch 310.000 ehemalige SPD-Wähler zur CDU.

19:37 Uhr: Tauber fordert Stegner-Rücktritt

CDU-Generalsekretär Peter tauber hat SPD-Vize Ralf Stegner in der ARD scharf angegriffen. Tauber sprach Hannelore Kraft seinen Respekt für die Entscheidung aus, die Verantwortung für die Wahlniederlage zu übernehmen und zurückzutreten.

Tauber legte Stegner nahe, dasselbe zu tun.

19:27 Uhr: Linke scheitert laut neuster Hochrechnung

Die nächsten Prognosen sehen die Linken nur noch bei 4,9 Prozent. Das würde bedeuten: Die Partei scheitert an der 5-Pozent-Hürde.

Damit wäre eine Koalition aus FDP und CDU möglich.

19:23 Uhr: So wanderten die Wähler von der SPD ab

Nach den aktuellen Prognosen hat die SPD etwa 8,5 Prozent verloren. Viele der ehemaligen Wähler stimmten heute für die CDU, überraschend konnte auch die FDP von einstigen SPD-Unterstützern profitieren.

19:09 Uhr: Linke könnte noch scheitern, Schwarz-Gelb wäre möglich

Es gibt Anzeichen, dass die Linke es nicht in den Landtag schafft. Die Partei könnte an der 5-Pozent-Hürde scheitern. "Es wird eine lange Nacht", sagte Linken-Spitzenkandidatin Özlem Demirel der HuffPost.

► Wenn die Linke nicht in das Parlament einzieht, würde es für eine schwarz-gelbe Koalition reichen.

19:00 Uhr: So kommentiert Martin Schulz das SPD-Debakel

SPD-Chef und -Kanzlerkandidat Martin Schulz hat Konsequenzen aus der schweren Wahlschlappe der Sozialdemokraten bei den Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen angekündigt. Die Bürger wollten, dass er nicht nur über soziale Gerechtigkeit rede, sondern die Zukunftsperspektiven der Bundespolitik präziser beschreibe, sagte Schulz am Sonntagabend im ZDF.

"Diese Kritik an mir nehme ich ernst, die habe ich aufgenommen und die werden wir auch umsetzen."

18:40 Uhr: Laschet hält sich Koalitionsoptionen offen

Armin Laschet sagt der ARD, er werde mit allen Demokraten das Gespräch suchen. Später stellte er klar, dass er nicht mit Linken und AfD verhandeln will.

Eine Grafik des Senders Phoenix zeigt mögliche Koalitions-Optionen:

Er sagte, seine beiden Ziele habe er erreicht: Rot-Grün zu beenden und die CDU zur stärksten Kraft zu machen.

18:32 Uhr: Schulz gibt "krachende Niederlage" zu

Der SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz spricht von einer "krachenden Niederlage" seiner Partei und gratuliert Wahlsieger Laschet.

18:23 Uhr: Kraft tritt zurück

In einem Statement nach der Wahl hat Ministerpräsidentin Hannelore Kraft ihren Rücktritt verkündet. Sie übernehme die Verantwortung für ihre Entscheidungen, sagte sie. "Es hat nicht gereicht, wir haben das Vertrauen der Wählerinnen und Wähler nicht mehr gewinnen können."

Laschet gratulierte Kraft zur Wahl: "Ich wünsche ihm eine gute Hand für unser Land", sagte Kraft.

18:13 Uhr: Treffende Zusammenfassung der Wahl

Das Fernsehmagazin "Bericht aus Berlin" hat eine höchst treffende ironische Darstellung der Wahl getwittert:

Nach dieser Rechnung steht es 3:0 für die CDU und damit für Kanzlerin Angela Merkel (CDU) - denn die SPD hatte zuvor auch die Wahlen in Schleswig-Holstein und im Saarland verloren.

18:05 Uhr: Jubel bei CDU und FDP

Die CDU feiert ihren Wahlsieg. Erste Prognosen sehen die Konservativen bei über 34 Prozent.

Auch die FDP jubelt: Die 12 Prozent der ersten Nachwahl-Umfragen sind ein Riesen-Erfolg für die Lindner-Partei.

18:00 Uhr: Erste Prognosen sehen die CDU vorne

17:11 Uhr: Deutlich höhere Wahlbeteiligung als 2012

Bei der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen haben sich bis zum Sonntagnachmittag deutlich mehr Wahlberechtigte beteiligt als vor fünf Jahren. Nach Angaben des Landeswahlleiters hatten bis 16.00 Uhr bereits 59 Prozent ihre Stimme abgegeben.

Damit war die Wahlbeteiligung von 2012 (59,6 Prozent) bereits zwei Stunden vor Schließung der Wahllokale fast erreicht. In der Landeshauptstadt Düsseldorf lag sie bei 69,7 Prozent, rund zehn Prozentpunkte höher als beim Urnengang 2012.

15:59 Uhr: Die wichtigsten Wahlkampfthemen im kurzen Überblick

Der Rot-Grünen Landesregierung werden die Wirtschaftsprobleme des Landes vorgeworfen. Seit der Kölner Silvesternacht ist zudem das Thema Innere Sicherheit ein wichtiger Punkt.

Viel Kritik gibt es zudem an der Mietpreisbremse, vor allem seitens der FDP, CDU und AfD.

Auch die Bildungspolitik ist ein Streitpunkt, in dem sich die diversen Parteien nicht einig sind. Nur beim Abitur sind alle der Meinung, dass dieses in Zukunft wieder neun Jahre dauern sollte.

Mehr zum Thema: Orte, die zeigen, worum es bei der Landtagswahl in NRW wirklich geht

14:59 Uhr: Linken-Spitzenkandidatin gibt ihre Stimme ab

Mit Özlem Alev Demirel haben nun alle Spitzenkandidaten der NRW-Landtagswahl ihre Stimme abgegeben. Die Linken-Politikerin wählte in einem Wahllokal in der Hauptstadt Düsseldorf.

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Özlem Alev Demirel in einem Wahllokal in Düsseldorf. Credit: Getty Images

14:44 Uhr: Lindner spart sich das Blitzlichtgewitter

Der FDP-Vorsitzende Christian Lindner hat sich bei der nordrhein-westfälischen Landtagswahl den Gang ins Wahllokal gespart. Er gab seine Stimme per Briefwahl ab - und schloss sich damit Oskar Lafontaine an.

Der Spitzenkandidat der Linken bei der Saarland-Wahl im März hatte sich ebenfalls das Blitzlichtgewitter von Fotografen und Journalistenfragen nach seiner Stimmung geschenkt und die Briefwahl vorgezogen. "Denn ich will am Sonntag in Ruhe ausschlafen und spazieren gehen", lautete Lafontaines Begründung. Der FDP in NRW werden gute Chancen eingeräumt, ihren Stimmanteil kräftig zu erhöhen. 2012 hatte sie 8,6 Prozent erreicht.

Eines der Wahlkampfthemen der FDP ist schnelleres Internet für NRW.

14:17 Uhr: Die Grünen-Spitzenkandidatin Sylvia Löhrmann gibt ihre Stimme ab

Löhrmann gab ihre Stimme in Solingen ab. Sie kam in Begleitung ihres Ehemanns.

14:02 Uhr: Diese Wahlurne dürfte Pretzell nicht gefallen

12:33 Uhr: Nun hat auch Ministerpräsidentin Hannelore Kraft gewählt

Nordrhein-Westfalens Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD) hat in Mülheim an der Ruhr ihre Stimme zur Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen abgegeben. Dabei zeigte sich die SPD-Spitzenkandidatin zuversichtlich, die Wahl zu gewinnen.

"Wir haben fleißig gearbeitet und die Partei war bis zur letzten Minute unterwegs", sagte sie am Sonntag vor dem Wahllokal ihres Wohnortes. Kraft war mit Mann und Sohn bei der Stimmabgabe. Es gehe ihr "sehr gut". "Die Nacht war ganz ruhig, ich habe wunderbar geschlafen."

Mehr zum Thema: SPD-Frau Kraft macht bei "Maischberger" Kampfansage – sofort wünscht sie sich, sie hätte den Mund gehalten

Über ihre Planungen für den Nachmittag sagte sie: "Wir gehen jetzt ganz in Ruhe spazieren und noch mal bei meiner Mama vorbei." Dann werde sie abwarten, bis die Ergebnisse da sind.

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Hannelore Kraft bei der Stimmabgabe. Credit: Getty Images

12:10 Uhr: Erstmals dürfen Menschen mit Behinderung an einer Landtagswahl teilnehmen

Dank des 2013 in NRW verabschiedeten Inklusionsgesetzes dürfen erstmals Menschen mit Behinderung an einer Landtagswahl teilnehmen. Menschen die in allen Lebensbereichen unter gesetzlicher Betreuung stehen, dürfen erstmals zur Wahlurne schreiten.

Das ist bundesweit eine Premiere. Einer Studie zum Wahlrecht von Menschen mit Behinderung zufolge sind das landesweit mehr als 21 000 Menschen – bei rund 13,2 Millionen Stimmberechtigten.

12:07 Uhr: Fünf Prozentpunkte höhere Wahlbeteiligung als 2012

Bei der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen zeichnet sich eine höhere Wahlbeteiligung als vor fünf Jahren ab. Nach Angaben des Landeswahlleiters hatten bis zum Sonntagmittag (12.00 Uhr) nach einer Stichprobe 34 Prozent der 13,1 Millionen Wahlberechtigten, einschließlich Briefwahl, ihre Stimme abgegeben. Das waren fünf Prozentpunkte mehr als bei der Landtagswahl 2012.

11:38 Uhr: Bisher ist eine starke Wahlbeteiligung zu verzeichnen

Schon am Vormittag zeichnet sich eine rege Beteiligung bei der Wahl ab. In Dortmund beispielsweise hatten um 10 Uhr schon mehr als 13 Prozent der Wahlberechtigten ihre Stimme abgegeben, drei Prozentpunkte mehr als vor fünf Jahren. In Essen waren es nach Angaben des dortigen Wahlamtes 9,5 Prozent, gut ein Punkt mehr als 2012.

11:29 Uhr: Marcus Pretzell hat kurze Wahlschwierigkeiten

Marcus Pretzell, AFD-Spitzenkandidat, wurde bei seiner Stimmabgabe zur Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen abgegeben von seiner Ehefrau Frauke Petry, der AfD-Bundesvorsitzenden Frauke Petry begleitet.

Petry selbst darf an der Wahl nicht teilnehmen. Sie ließ es sich aber nicht nehmen, für ihre Partei Werbung zu machen.

Pretzell musste sich im Wahllokal einen kurzen Moment gedulden, ehe er an die Reihe kam. Wahlhelfer fanden seinen Namen nicht sofort im Wählerverzeichnis.

Nach einem Anruf bei der Kommunalbehörde war dann klar, dass der neu in den Stadtteil Hamm gezogene Politiker nicht nach alphabetischer Reihenfolge im Wählerverzeichnis steht. Pretzells Name war am Ende der Liste aufgeführt. Pretzell nahm das kurze Warten gelassen hin.

11:25 Uhr: Wo wird welche Partei gewählt?

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Auf dieser Karte von NRW ist zu sehen, welche Parteien in den verschiedenen Regionen in NRW am stärksten sind. Besonders in den Ballungsgebieten könnte demnach vor allem für die aktuelle Landesregierung SPD gestimmt werden.

Mehr zum Thema: Umfrage sagt Kopf-an-Kopf-Rennen bei NRW Landtagswahl voraus

11:13 Uhr: SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz hat in Würselen gewählt

SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz (SPD) hat bei der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen in seiner Heimatstadt Würselen gewählt. Begleitet wurde er am Sonntag von seiner Frau Inge. Es werde eine enges Rennen, "Kopf an Kopf", sagte Schulz nach der Stimmabgabe. Ihn beeindrucke, dass offenbar 30 Prozent der Wähler in Nordrhein-Westfalen sich in letzter Minute entscheiden würden. "Das macht ein solches Rennen spannend bis zur letzten Sekunde. Ich hoffe natürlich, dass wir am Abend vorne liegen werden."

Das Ergebnis der Landtagswahl stehe erst einmal für sich, sagte Schulz mit Blick auf die Bundestagswahl im September: Landtagswahl sei Landtagswahl und Bundestagswahl sei Bundestagswahl: «Das Wahlergebnis heute ist zunächst einmal das Resultat der Landtagswahl in NRW. Dass es ein stimmungsbeeinflussender Wahlvorgang ist, darüber braucht man nicht lange zu diskutieren.»

Die Kampagne für die Bundestagswahl beginne ja erst noch, sagte der SPD-Kanzlerkandidat. Und dabei gehe es um die Zukunft Deutschlands - "unter meiner Führung oder unter der Führung der CDU-Vorsitzenden."

Der Politiker rief via Twitter die Wähler dazu auf, Spitzenkandidatin Hannelore Kraft ihre Stimme zu geben.

09:07 Uhr: CDU-Spitzenkandidat Armin Laschet gibt seine Stimme ab

Der CDU-Spitzenkandidat Armin Laschet hat am Sonntag in Aachen seine Stimme zur Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen abgegeben. Begleitet wurde er am Morgen von seiner Frau Susanne und seinen beiden Söhnen. "Es gibt eine reale Chance, dass wir gewinnen können. Und jetzt entscheidet der Wähler", auch wenn das Ergebnis wahrscheinlich knapp werde, sagte Laschet anschließend. Am Samstagabend hatte Laschet nach eigenen Angaben noch Wahlkampf im Aachener Studentenviertel gemacht.

Zur Möglichkeit einer großen Koalition wollte sich der Politiker nicht äußern. Er sprach sich aber für eine zügige Regierungsbildung aus. Am Montag müsse die Arbeit für eine Regierung in NRW beginnen. "Dieses Land kann sich nicht monatelang Hängepartien leisten, es stehen wichtige Entscheidungen an", sagte Laschet.

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Mit Material von der dpa