AfD-Frau Beatrix von Storch bringt Koalition mit der CDU ins Spiel: "Wenn sie nicht so links wäre"

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AfD-Frau Beatrix von Storch bringt Koalition mit der CDU ins Spiel: "Wenn sie nicht so links wären" | Sascha Schuermann via Getty Images
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Die AfD-Vizevorsitzende Beatrix von Storch glaubt nach der Landtagswahl in NRW an ein Ende der "linken Mehrheit". Das schrieb von Storch bei Twitter. Die AfD-Politikerin kritisierte die CDU, die als stärkste Kraft aus der Wahl hervorgeht.

Von Storch schrieb über eine mögliche Koalition mit der CDU: "Es gäbe bürgerliche Mehrheiten. Wenn denn die CDU nicht so links wäre."

AfD-Spitzenkandidat Marcel Pretzell attackierte hingegen die SPD. Pretzell schrieb bei Twitter: "#Kraft zurückgetreten, #Schulz' Karriere gelaufen, #Grüne am Boden: #NRW erlebt den Neuanfang."

Insgesamt äußerte die AfD-Spitze verhaltene Freude über das Wahlergebnis (zwischen 7 und 8 Prozent) in Nordrhein-Westfalen.

"Wir werden in der Bundestagswahl deutlich stärker sein als in NRW", sagte Parteichef Jörg Meuthen am Sonntagabend in Berlin, nachdem erste Hochrechnungen die AfD bei gut sieben Prozent gesehen hatten.

Partei-Vize Alexander Gauland räumte ein, dass die innerparteilichen Konflikte vor dem Bundesparteitag im April der AfD geschadet haben könnten. Er sagte, es sei durchaus möglich, "dass diese Diskussionen auch dazu beigetragen haben, dass Wähler abgesprungen sind". Da diese Konflikte nun "hinter uns liegen, kann es ja nur besser werden", fügte er hinzu.

Die AfD hatte Gauland und Alice Weidel aus Baden-Württemberg auf dem Parteitag in Köln zu ihrem Spitzenduo für den Bundestagswahlkampf gewählt. Die zweite Vorsitzende, Frauke Petry, hatte kurz zuvor erklärt, sie stehe als Spitzenkandidatin nicht zur Verfügung.

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