LIFESTYLE
13/05/2017 16:12 CEST | Aktualisiert 13/05/2017 16:22 CEST

Muslima wird aus Bank geschmissen, weil sie ein Kopftuch trägt

Das Video einer Muslima aus dem US-Bundesstaat Washington sorgt derzeit für Diskussionen im Netz und für Kritik an dem amerikanischen Kreditinstitut „Sound Credit Union“.

Die Amerikanerin Jamela Mohamed wollte nach dem Freitagsgebet im „Islamic Center of Kent“ im US-Bundesstaat Washington ihre monatliche Rate für ihren Wagen zahlen. Doch dazu kam es nicht.

Denn wegen ihres Kopftuchs wird die Muslima nicht bedient. Zur eigenen Sicherheit sollen Hüte, Kapuzen und Sonnenbrillen abgenommen werden, besagt ein Hinweisschild in der Filiale. Ein Bankangestellter fordert Mohamed deshalb auf, ihren Hidschab abzunehmen.

Im Video oben ist allerdings zu sehen, wie zwei Kunden vor Mohamed trotz Schildmütze bedient werden. Die Muslima weist deshalb darauf hin, dass man ihr Gesicht sehe und sie höflich darum gebeten habe, ihre Bankangelegenheiten regeln zu dürfen.

Der Kassierer hat allerdings kein Verständnis. Er verständigt seine Vorgesetzte. Als die Aufnahme wieder einsetzt, ist die Stimmung in der Filiale bereits enorm angespannt. Die Filialleiterin droht damit, die Polizei zu rufen und zählt bis drei.

Im Video oben seht ihr die ganze Geschichte.

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(ujo)

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