Pippa Middleton wird ihren Schwager nie kennenlernen - weil er bei einem tragischen Unfall ums Leben kam

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PIPPA MIDDLETON FIANCE
Schicksalsschlag: Pippas Verlobter verlor seinen Bruder beim Abstieg vom Mount Everest | POOL New / Reuters
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Wenn Pippa Middleton ihrem Verlobten James Matthews am 20. Mai das Ja-Wort gibt, wird ein Gast ganz besonders fehlen: James' jüngerer Bruder Michael kam 1999 beim Besteigen des Mount Everest ums Leben. Er war 22 Jahre alt.

Der Engländer war ein erfahrener Bergsteiger, hatte bereits den Kilimandscharo in Tansania und den Aconcagua in Argentinien erklommen. Auf das Abenteuer Everest bereitete er sich ausgiebig vor, schloss sich einer Expedition aus Sheffield an, die auf Bergtouren spezialisiert sind.

Am 13. Mai erreichte Michael Matthews als jüngster Brite die Spitze des Mount Everest. 20 Minuten lang genossen er und sein Trekking Team die Aussicht vom Dach der Welt, dann begannen sie mit dem Abstieg. In der berüchtigten Todeszone, dem Abschnitt des Berges, in dem schon hunderte Bergsteiger den Tod fanden, schlug das Wetter plötzlich um: Michael wurde von einer Sturmböe erfasst und verlor den Anschluss an sein Team.

Seine Leiche wurde nie gefunden

Bis heute sind die genauen Umstände seines Todes ungeklärt. Denn Michaels Leichnam konnte nie geborgen werden, er gilt offiziell noch immer als verschollen. Somit gab es keine behördliche Untersuchung der Todesumstände.

Zwar verklagte die Matthews Familie die Tourguides und den stellvertretenden Geschäftsführer der Firma, die die Expedition organisiert hatte - doch das Gericht entschied, dass das Unglück nicht durch Fahrlässigkeit verschuldet wurde.

Eine Charity zu seinem Gedenken

“Michaels Tod hat unsere Familie zutiefst erschüttert”, schreibt sein jüngerer Bruder Spencer, der in England ein gefeierter Reality TV Star ist, in seiner Autobiographie “Confessions of a Chelsea Boy”. Am schlimmsten habe es James getroffen, nicht zuletzt weil zwischen ihm und Michael nur 18 Monate Altersdifferenz lagen. “Das Schlimmste ist, dass wir uns nicht von ihm verabschieden konnten. Es gibt keine letzte Ruhestätte an der wir bei ihm sein können”, schreibt Spencer weiter.

Umso stärker lebt der Verstorbene in der Erinnerung seiner Familie: Jedes Jahr zu Michaels Geburtstag schicken James und Spencer ihren Eltern einen Strauß roter Rosen - eine für jedes Lebensjahr, dass er an diesem Tag vollendet hätte.

Mehr noch: Zu seinen Ehren gründete die Familie die “Michael Matthews Foundation”, eine Wohltätigkeitsorganisation, die Kinder in Afrika und Asien unterstützt. James Matthews und seine Verlobte Pippa gehören zu den engagiertesten Botschaftern der Charity.

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(pb)