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12/05/2017 08:32 CEST

Conrad Hilton: Psycho-Klinik statt Knast

imago/China Foto Press
Conrad Hilton muss nicht ins Gefängnis - aber so ganz frei ist er trotzdem nicht

Conrad Hilton (23) sitzt offenbar mächtig in der Tinte. Wie das US-Klatschportal "TMZ" berichtet, hat sich der Hotel-Sprössling nun einen weiteren groben Fehltritt geleistet. Als er am Mittwoch vor Gericht erscheinen musste, soll er mitten im Gerichtssaal herumgepöbelt haben und die Verhandlung als "so verdammt schwul" bezeichnet haben.

Der Richter entließ den jüngsten Bruder von Paris Hilton gegen eine Kaution von 90.000 Dollar - für eine reiche Hoteliersfamilie nicht gerade viel, könnte man meinen. Allerdings wurden Conrad Hilton noch weitere Strafen auferlegt, die ihn schlimmer treffen dürften als die Geldstrafe. Der 23-Jährige wurde aufgrund seines Fehlverhaltens unter die Aufsicht seines Vaters Richard Hilton (61) gestellt, außerdem muss er sich zu einer Untersuchung in einem psychiatrischen Krankenhaus verpflichten.

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Die Konsequenzen zeigten aber offenbar bereits ihre Wirkung. Am Ende der Verhandlung soll sich Conrad Hilton laut "TMZ" sogar entschuldigt haben: "Es tut mir leid, dass ich das Gericht und den Staat missachtet und respektlos behandelt habe."

Kein unbeschriebenes Blatt

Dem mehrfach vorbestraften Hilton-Sprössling steht massiver Ärger ins Haus. Er soll bereits am Samstag den Bentley von Schauspieler Rick Salomon (48, "Alpha Dog") - der Vater seiner Ex-Freundin - entwendet haben. Anschließend soll er versucht haben, in das Haus von Sängerin Elizabeth Daily (55, "I'm Hot Tonight") einzubrechen, mit deren Tochter Hunter Daily Salomon er längere Zeit liiert gewesen war. Sie hatte 2015 ein Kontaktverbot gegen Hilton erwirkt, weil es zu häuslicher Gewalt in der Beziehung gekommen sein soll. Noch am Samstag wurde er dabei auf frischer Tat von der Polizei zunächst festgenommen und anschließend in Untersuchungshaft gesteckt.

Hilton ist alles andere als ein unbeschriebenes Blatt. Mehrfach wurde er in den vergangenen Jahren mit Drogen erwischt, verbrachte deswegen auch schon mehrere Wochen im Gefängnis, da er gegen Bewährungsauflagen verstoßen hatte. 2015 flippte er in einem Flug von London nach Los Angeles aus und drohte, einen Flugbegleiter zu töten.

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