Sarah Lombardi erhielt im Internet Todesdrohungen - jetzt wehrt sie sich gegen den Hass

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SARAH LOMBARDI
Sarah Lombardi lässt sich nicht einschüchtern. | Gisela Schober via Getty Images
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Sarah Lombardi hat es wirklich nicht leicht: Seit im vergangenen Jahr Fotos an die Öffentlichkeit kamen, die Lombardi beim Fremdgehen zeigen sollen, wird sie im Netz mit Hasskommentaren bombardiert.

Von "du bist eine schlechte Mutter" über "du wirst immer fetter" bis hin zu "du solltest dich am besten erhängen" musste sie so einiges einstecken. Doch jetzt wehrt sie sich!

In einem Facebook-Post spricht sie über die traumatisierenden Erfahrungen und rechnet mit den "Hatern" ab. Die Sängerin erzählt, was sie erlebt hat. "Das Ganze zerrt sehr an meinem Selbstbewusstsein und an meiner Kraft", schreibt Lombardi auf Facebook.

"Bis ihnen dann die Kraft zum Aufstehen fehlt"

Seit Monaten lasse sie die Hasskommentare einfach so über sich ergehen. Lombardi zeigt im Post auch, dass sie weiß, dass sie längst nicht die einzige Betroffene ist. Es gebe wohl viele Menschen, die ebenfalls verbal niedergeschlagen würden. Bis ihnen dann die Kraft zum Aufstehen fehlt.

Da sei es auch nicht überraschend, dass junge Menschen immer öfter zum Alkohol und zu Drogen griffen - oder sogar weiter gehen.

Doch immer wieder gebe es auch Gründe für sie, um lächeln zu können und sich selbst zu sagen:

"Du bist gut, so wie du bist!"

Lombardi wünscht sich, dass alle, die solch Psychoterror durchmachen mussten, ihr Lächeln niemals verlieren werden. Und Lombardi zeigt sich kämpferisch: "Denn das ist immerhin unsere stärkste Waffe!"

Ihre Fans geben ihr Recht und unterstützen sie in der Facebook-Kommentarspalte.

Fans lassen Lombardi nicht im Stich

Eine Facebook-Nutzerin schreibt etwa: "Bleib stark und versuche es an Dir abprallen zu lassen." Ein anderer Lombardi-Fan muntert die Sängerin auf mit den Worten:

"Das sind wahre Worte einer starken Frau...geh dein Weg..egal wie steinig des ist...denn es wird immer Menschen geben...die Müll schreiben wovon se keine Ahnung haben"

Eine andere Unterstützerin will gar die Justiz einschalten, um dem Internet-Hass die Stirn zu bieten:

"Ich würde mir das nicht mehr gefallen lassen, jeder einzelne, der hier so extrem beleidigt, den würde ich anzeigen!!!!"

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(bp)

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