Oscar-Gewinner dreht neue Tupac-Biografie

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Tupac Shakur bleibt ein bevorzugtes Thema für filmische Projekte

Seit nun mehr gut 20 Jahren ist Tupac Shakur (1971-1996, "California Love") tot. Aber das Leben und Sterben der Rap-Ikone fasziniert Fans, Sympathisanten und Verschwörungstheoretiker nach wie vor. So sehr, dass nun bereits ein neues Biopic geplant ist, bevor das jüngste Projekt überhaupt in die Kinos gekommen ist.

Denn Mitte Juni startet der Film "All Eyez On Me" in den deutschen Lichtspielhäusern. Und seit Mittwoch ist bekannt: Oscar-Preisträger Steve McQueen (47, "12 Years a Slave") soll möglichst bald noch einen draufsetzen.

>Wie das britische Musikmagazin "NME" berichtet, ist das neue Tupac-Filmprojekt des Regisseurs sogar von Shakurs Familie autorisiert - als erster Tupac-Film überhaupt.

Steve McQueens BAFTA-nominierten Film "Shame" können Sie hier streamen

Für den Briten McQueen ist das Projekt offenbar eine Herzensangelegenheit.

Er habe 1993 an der New Yorker Filmhochschule studiert, erzählte er: "Ich kann mich an die aufblühende Welt des Hip Hop erinnern, und daran, wie sich Tupacs und meine Welt durch einen gemeinsamen Freund ein wenig überlappten. Wenige - wenn überhaupt - haben als Künstler heller gestrahlt als Tupac."

Er wolle die unverblümte Wahrheit über Tupac Shakur erzählen, betonte McQueen. Auf den Inhalt des Films dürften indes auch Tupacs Erben ein Auge haben. Für sie fungiert ein Anwalt als Co-Produzent des Streifens.

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