Neue Bilder aufgetaucht: Sieht so das neue iPhone aus?

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Das neue iPhone soll im Herbst vorgestellt werden | Lucy Nicholson / Reuters
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Auf der ganzen Welt freuen sich Apple-Fans auf den Herbst: Im September soll endlich das neue iPhone vorgestellt werden.

Und wie immer, wenn der Tech-Gigant kurz davor ist, ein neues Produkt auf den Markt zu bringen, sprießen die Gerüchte wie Pilze aus dem Boden.

Der neueste Leak kommt von einem Informanten, der sich in den sozialen Netzwerken Onleaks nennt. Steve Hemmerstoffer, wie er im wirklichen Leben heißt, behauptet jetzt, er habe Originaldaten von Grafiken des neuen iPhones erhalten.

Daraus lasse sich ableiten, wie das neue iPhone aussehen wird. Hemmerstoffer hat schon bei vergangenen iPhones angeblich geheime Bilder veröffentlicht - und dabei oft richtig gelegen.

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Laut Onleaks wird das iPhone 8 ein rahmenloses Front-Display besitzen, die Rückseite ist aus Glas. Auf den Bildern ist außerdem zu erkennen, dass das neue iPhone keinen physischen Home-Button mehr haben wird. Seit Monaten hält sich in der Szene das Gerücht, dass Apple in Zukunft auf einen virtuellen Home-Button bauen wird.

Außerdem ist deutlich die neue Kamera zu erkennen. Die ist auf den Bildern jetzt vertikal statt wie bei den anderen iPhone-Modellen horizontal angeordnet.

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Wenn die Abmessungen stimmen, dann ist das neue iPhone 0,6 mm dicker als das iPhone 7. Außerdem soll es mit einem OLED-Display daherkommen, statt wie üblich mit einem LED-Retina-Bildschirm. Dieses Branchengerücht können die Fotos jedoch nicht bestätigen.

OLED-Bildschirme sind teurer

Dafür spricht aber, dass sich der Auslieferungstermin laut dem gut informierten Analysten Brian White verschieben wird. Denn es soll Probleme mit der Herstellung des Displays geben.

Laut dem Analysten Steven Milunovich soll der Preis zwischen 850 und 900 Dollar liegen mit einem Speicher von 64 GB. Allerdings ist es fraglich, ob sich der Preis halten lässt, wenn das iPhone 8 tatsächlich mit einem OLED-Display ausgestattet sein wird. Denn das kostet in der Herstellung 70 bis 90 Dollar mehr, als das jetzt verbaute LED-Display.

Dafür kann ein OLED-Bildschirm aber auch deutlich besser Kontraste darstellen, da er ohne Hintergrundbeleuchtung auskommt. Er kann Farben besser zeigen und braucht außerdem nicht so viel Strom, besonders bei der Darstellung dunkler Bilder.

Weil er keine Hintergrundbeleuchtung braucht, kann ein OLED-Bildschirm sehr dünn hergestellt werden.

Apple muss liefern

Apple-Fans erwarten viel vom neuen iPhone. Denn nicht nur muss Apple in Sachen Innovation bei seinem Steckenpferd nach einigen Modellen mit wenigen Überraschungen beim iPhone 8 liefern. Das neue Smartphone des Mac-Konzerns kommt außerdem im Jubiläumsjahr heraus: 2007 hatte Apple Gründer Steve Jobs das erste iPhone vorgestellt und damit nicht nur die Tech-Welt revolutioniert.

Neben dem OLED-Display und dem virtuellen Home-Button soll das neue iPhone auch durch seine Technik glänzen. Experten vermuten, dass Augmented Reality, die Mischung aus echter und virtueller Realität, ein wesentlicher Bestandteil des iPhone 8 sein wird. Dabei wird die Kamera eine tragende Rolle bekommen.

Cook ist AR-Fan

Bei der wurde nachträglich die Tiefenebene angepasst, was die Darstellung virtueller Elemente im realen Raum ermöglicht. Außerdem erlaubt sie die Manipulation und Isolation einzelner Bild-Elemete. So können Teile von Fotos mit virtuellen Zusätzen ausgestattet oder auch Details in einem Bild verschoben und gedreht werden.

Mehr zum Thema: Wieso das neue iPhone die Welt genauso revolutionieren könnte wie das erste iPhone

Apple-Chef Tim Cook zeigte sich in der Vergangenheit als großer AR-Fan. Die Technologie lässt sich außerdem für zahlreiche Apps, zum Beispiel Karten, aber auch vielen Spielen, nutzen.

Von den vielen Gerüchten um das neue iPhone war Cook jedoch wenig begeistert. Denn die seien verantwortlich für die schlechten Verkaufszahlen des iPhone 7, sagte er Analysten nach Bekanntgabe der vergangenen Quartalszahlen.

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