Marteria sprang dem Tod von der Schippe

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Marteria während eines Konzerts im vergangenen Sommer

Rapper Marteria (34, "Aliens") spricht im aktuellen "Playboy" über die schwerste Zeit in seinem Leben und offenbart dabei, dass er vor kurzer Zeit beinahe gestorben wäre. Seitdem habe er seine Lebensweise radikal verändert: "Seit ich vor zwei Jahren fast an akutem Nierenversagen abgekratzt wäre, trinke ich keinen Tropfen Alkohol mehr und lasse die Finger von Drogen", berichtet Marteria. Sein Leben sei damals auf der Kippe gestanden.

Dennoch bereut er den Schritt ins Musik-Business offenbar nicht, auch wenn er beinahe Fußball-Profi geworden wäre und bereits in der U17-Nationalmannschaft spielte: "Zweimal am Tag trainieren und danach in Gucci-Boutiquen oder beim Ferrari-Händler rumhängen, und das soll es sein?" Er habe seinen Horizont erweitern wollen und sich deswegen für ein Leben als Musiker entschieden, auch wenn das am Anfang sehr holprig für ihn war: "Ich weiß, was es heißt von Hartz IV zu leben."

Hier gibt es das Album "Zum Glück in die Zukunft" von Marteria

Auch möchte er mit seiner Musik ein Statement setzen und gibt deswegen lieber ein "politisches als ein Lifestyle-Vorbild ab": "Am liebsten würde ich ganz Deutschland ordentlich durchschütteln und schreien: ,Hört endlich auf mit eurer Angst vor dem Fremden!'" Es sei absurd: "Wenn einer, der AfD wählt, zwei Songs von mir hört und dann vielleicht auf andere Gedanken kommt - das fände ich genial."