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10/05/2017 10:23 CEST | Aktualisiert 10/05/2017 11:45 CEST

SPD legt in einer Umfrage wieder zu - aber Schulz verliert Rückhalt bei seinen Anhängern

  • In einer Forsa-Umfrage kann die SPD wieder einen Prozentpunkt zulegen

  • Allerdings verliert SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz offenbar den Rückhalt bei seinen Anhängern

  • Die Zahlen der Umfrage seht ihr auch oben im Video

Die Talfahrt der SPD ist laut einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa für das Nachrichtenmagazin "Stern" und dem Sender RTL vorerst gestoppt. Die SPD kann hier wieder einen Prozentpunkt zulegen.

Allerdings liegt die Union immer noch deutlich vorn.

► CDU/CSU: 36 Prozent

► SPD: 29 Prozent (+ 1 Punkt)

► Linke: 8 Prozent

► Grüne: 7 Prozent (- 1 Punkt)

► AfD: 7 Prozent (-1 Punkt)

► FDP: 7 Prozent

Gute Nachrichten also für die Sozialdemokraten, für die es zuletzt in den Umfragen immer weiter nach unten ging.

Schulz mit weniger Rückhalt

Allerdings: SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz genießt laut der Umfrage weniger Rückhalt in der SPD als Angela Merkel in der Union.

Lediglich rund 67 Prozent der SPD-Wähler stehen demnach hinter dem Kanzlerkandidaten. Das sind sieben Prozentpunkte weniger als in der Vorwoche.

Im Gegensatz zu Schulz kann Angela Merkel auf die Unterstützung ihrer Anhänger setzen: Rund 90 Prozent stehen hinter der Kanzlerin.

Jamaika-Koalition ist möglich

Laut den Forsa-Zahlen wäre auf Bundesebene eine so genannte "Jamaika-Koalition" aus Union, Grünen und FDP möglich. Mit insgesamt 50 Prozent käme ein solcher Zusammenschluss auf eine regierungsfähige Mehrheit.

Wichtig zu wissen: Die Erhebung dieses Wahltrends wurde vor den Landtagswahlen in Schleswig-Holstein abgeschlossen. Dort erlebte die SPD ein Debakel und erreichte gerade einmal 27 Prozent. Die Sozialdemokraten unterlagen deutlich der CDU, die auf 32 Prozent kam. Gut möglich, dass sich die Werte seitdem deutlich verschoben haben.

Könnten die Deutschen den Kanzler direkt wählen, hätte Angela Merkel besser Chancen als Martin Schulz: Rund 48 Prozent aller Wahlberechtigten würden sich laut Forsa für Merkel entscheiden, nur 27 Prozent für Schulz.

Mehr zum Thema: Harte Abrechnung: Lanz zeigt ein Bild von Martin Schulz – und Journalist Weimer kennt kein Halten mehr

Leserumfrage: Wie fandet ihr uns heute?

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(ll)

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