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09/05/2017 00:05 CEST | Aktualisiert 09/05/2017 07:19 CEST

Umfrage-Schlappe für Schulz - jetzt wäre eine Koalition ohne SPD möglich

NurPhoto via Getty Images
Martin Schulz hat Grund zur Sorge: Die SPD verliert Punkte in den neuesten Umfragen.

  • Im neuen Insa-Meinungstrend kann die Union einen Prozentpunkt zulegen

  • Die Sozialdemokraten müssen hingegen Punkte abgeben

  • Ein Jamaika-Bündnis wird zur realistischen Option

Die Union kann sich weiter von der SPD absetzen: Im neuen Insa-Meinungstrend für die Zeitung "Bild" gewinnt die CDU/CSU einen Prozentpunkt hinzu und kommt so neu auf 35 Prozent.

Die Konkurrenz von der SPD muss eineinhalb Punkte abgeben. Die Partei um Martin Schulz kommt neu auf 27 Prozent.

Auch die Linke (10 Prozent) muss Verluste einstreichen. Dafür können sich die Grünen (7 Prozent) freuen, die einen halben Punkt wettmachen. Auch bei der AfD gibt es Grund zur Freude. Die Partei hat sich um einen Punkt verbessert und kommt neu auf 10 Prozent.

Die FDP, die wieder in den Bundestag einziehen will, würde das derzeit weiterhin auch erreichen. Sie hält mit 7 Prozent ihr Ergebnis der Vorwoche, meldet die "Bild".

Realistische Alternative zur "GroKo"

Weiterhin erhält die Große Koalition am meisten Unterstützung: Sie kommt auf 62 Prozent. Realistisch und auch mehrheitsfähig ist aber auch das Jamaika-Bündnis, das CDU/CSU, FDP und die Grünen vereinen würde. Der Insa-Meinungstrend gibt den Parteien 49 Prozent.

Dazu INSA-Chef Hermann Binkert gegenüber der "Bild": Die Stärke der Union und die Schwäche der SPD schafft Alternativen zur GroKo. Das Jamaika-Bündnis wird eine realistische Option.“

Das Bahamas-Bündnis aus Union, AfD und FDP ist mit 52 Prozent weiterhin mehrheitsfähig, wird aber von keiner Partei gewollt. Alle anderen möglichen Koalitionen verfehlen derzeit die Mehrheit, berichtet die "Bild".

Für den INSA-Meinungstrend wurden vom 5. bis zum 8. Mai 2017 insgesamt 2067 Deutsche befragt.

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