So erklärt SPD-Fraktionschef Thomas Oppermann die Wahl-Schlappe in Schleswig-Holstein

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Bei der Landtagswahl in Schleswig-Holstein muss die SPD eine bittere Niederlage einstecken: Sie erreicht nur 27 Prozent. Auf der SPD-Wahlkampfparty in Berlin war die Stimmung entsprechend gedrückt.

Mit einem so schlechten Ergebnis hatte keiner gerechnet. SPD-Mitglieder, die eigentlich zum Jubeln hergekommen waren, zeigten sich enttäuscht.

"Ein furchtbar schlechtes Ergebnis", sagte SPD-Mitglied Wolfgang Radochla der HuffPost. "Hoffentlich ist das nicht das Ende für Schulz, aber das glaube ich nicht. Wir haben ja noch vier Monate."

Auch die anderen Gäste haben ihren Optimismus noch nicht verloren, glauben weiter an Schulz.

Einige sehen den Fehler bei Albig - auch Thomas Oppermann

"Die Menschen sind nicht blöd, sie werden erkennen, dass Schulz die besseren Themen hat", sagte Angelika Syring, AGS-Vorsitzende in Berlin. "Ich glaube, dass der Fehler für den schlechten Wahlausgang für die SPD bei Torsten Albig zu suchen ist. Er war sich zu sicher, dass er gewinnen würde."

SPD-Fraktionschef Thomas Oppermann sieht das ähnlich.

"Vor wenigen Wochen hat die CDU noch drei, vier Prozent vor der CDU gelegen und jetzt hat sie gegen einen Newcomer verloren, der erst seit November im Rennen ist. Offenkundig hat Torsten Albig es nicht geschafft, einen Amtsbonus in die Waagschale zu werfen und damit die Wahl zu gewinnen", sagte er.

Sein ganzes Statement zum schlechten Wahlergebnis für die SPD seht ihr im Video oben.

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(lp)

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