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07/05/2017 13:45 CEST | Aktualisiert 07/05/2017 19:12 CEST

Die SPD fordert mehr Geld für Bildung - und blamiert sich mit einer Wahlwerbung völlig

Reuters
Die SPD blamiert sich in NRW

Diese Wahlwerbung ist gehörig nach hinten losgegangen. Eine Woche vor den Landtagswahlen in Nordrhein-Westfalen wollte die SPD mit einer flotten Wahlparole so richtig auftrumpfen.

Insbesondere die Forderung nach mehr Geld für Kinder und Bildung liegt den Sozialdemokraten besonders am Herzen. "Kein Kind zurücklassen! Kommunen in NRW beugen vor!“, lautete die emotional aufgeladene Überschrift einer Wahlanzeige der Partei. Diese erschien in einer Zeitung in Mülheim.

Peinlich: Ausgerechnet hier passierte den Auftraggebern ein Rechtschreibfehler: "7.200 Lehrer mehr seid 2010!" Richtig aber wäre gewesen: "7.200 Lehrer mehr seit 2010!"

Der Fall zeigt deutlich, dass die Forderung der SPD nach mehr Geld für Bildung durchaus berechtigt ist. Denn insbesondere in den eigenen Reihen scheint es hier noch Nachholbedarf zu geben.

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(ks)

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