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06/05/2017 18:11 CEST

China produziert mehr Solarenergie als jedes andere Land - doch es gibt ein zentrales Problem

VCG via Getty Images
Taizhou, China, Solaranlagen über dem Wasser - (Photo by Tang Dehong/VCG via Getty Images)

  • China ist die amtierende Solar-Supermacht

  • Bis Ende März diesen Jahres stieg die erzeugte Solarenergie auf 21,4 Millionen Kilowattstunden

  • Trotzdem gibt es ein großes Problem

Viele Umweltexperten und Klimaforscher sehen in der Sonnenenergie einen der Schlüsselfaktoren im Kampf gegen die Klimaerwärmung. Sie ist unendlich verfügbar, unabhängig von fossilen Brennstoffen und damit komplett C02-neutral.

Strom und Warmwasser können so umweltfreundlich und klimaschonend erzeugt werden.

Die Vorteile der Technologie hat auch die Volksrepublik China erkannt. Bereits 2013 stieg das Reich der Mitte zur Solar-Supermacht auf. Dicht gefolgt von den USA und Deutschland.

Ein weitere Schritt in Punkto Nachhaltigkeit

Jetzt hat China einen weiteren großen Schritt in Punkto Nachhaltigkeit getan. Im ersten Quartal hat das Land mit dem größten Solarenergie-Geschäft der Welt seine Kapazitäten noch einmal deutlich erweitert.

Die Energiegewinnung durch Sonnenenergie ist in diesem Zeitraum um 80 Prozent gestiegen. Das berichtet die britische Zeitung "The Independent" mit Verweis auf eine Pressemeldung der National Energy Administration (NEA), die am Donnerstag veröffentlicht wurde.

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Demnach stieg in den ersten drei Monaten dieses Jahres die Stromerzeugung durch Solarenergie auf 21,4 Millionen Kilowattstunden.

Die Energieübertragung stockt

Der Zuwachs gleicht allerdings nur ein anderes Defizit aus: Die chinesische Regierung hat in den vergangenen Jahren zwar zahlreiche Solaranlagen errichtet, allerdings gestaltet sich die Übertragung der gesammelten Energie als schwierig.

Mehr zum Thema: In Tschernobyl könnte bald eine der größten Solaranlagen der Welt entstehen

Vielerorts mangelt es noch an der richtigen Infrastruktur. Dadurch stehen viele Anlagen im Land still. Den Daten der NEA zufolge sind im ersten Quartal des Jahres 2.3 Millionen Kilowattstunden auf diese Weise verloren gegangen.

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(ks)

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