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06/05/2017 01:08 CEST | Aktualisiert 06/05/2017 07:57 CEST

Bundeswehrsoldaten schockierten mit einem Hakenkreuz in der Kaserne von Franco A.

Michaela Rehle / Reuters
2012 sollen Bundeswehrsoldaten ein Hakenkreuz gestreut haben.

  • Bereits 2012 kam es in der Kaserne von Franco A. zu einem rechtsextremen Vorfall

  • Bundeswehrsoldaten schockierten mit einem vier Meter großen Hakenkreuz

  • Soldaten fotografierten das Nazi-Symbol

Die Nachrichten zum Terrorverdächtigen Franco A. erschüttern Deutschland. Jetzt erfährt die Öffentlichkeit von einem weiteren Fall von rechtsradikalem Gedankengut in der Bundeswehr. Betroffen ist genau die Kaserne, in der Franco A. gedient hat.

Wie die "Bild" schreibt, kam es 2012 zu einem Skandal mit Nazi-Symbolen in der Kaserne der deutsch-französischen Brigade in Illkirch (Elsaß).

Bundeswehrsoldaten hätten ein vier Meter großes Hakenkreuz auf den Boden gestreut. Der Vorfall soll sich vor einem Unteroffiziersheim des deutschen Jägerbataillons abgespielt haben, berichtet die "Bild".

Fotos des Nazi-Symbols

Soldaten hätten das Hakenkreuz aus den oberen Stockwerken der Kaserne mit ihren Mobiltelefonen fotografiert. Anlass für die Nazi-Aktion war offenbar ein Champions-League-Spiel zwischen Bayern und dem französischen Fußballclub Lille.

Damals seien 20 Soldaten vernommen worden. Drei Soldaten mussten eine Busse bezahlen und aus der Bundeswehr austreten, schreibt die Zeitung.

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(sk)

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