JU-Chef Ziemiak kritisiert Naidoo: "Sein Song ist plump und schürt Hass gegen alle Politiker"

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ZIEMIAK
Junge Union Deutschlands (Young Union of Germany) chairman Paul Ziemiak speaks during the Christian Democratic Union (CDU) party congress in Karlsruhe, Germany December 14, 2015. Junge Union Deutschlands is the youth organisation of CDU and its Bavarian sister party Christian Social Union (CSU). REUTERS/Kai Pfaffenbach | Kai Pfaffenbach / Reuters
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  • Die Kritik am Sänger Xavier Naidoo reißt nicht ab
  • Nun melden sich auch Politiker zu Wort, die in seinem Lied "Marionetten" heftig beschimpft werden
  • "Der Song ist plump und schürt Hass gegen alle Politiker", sagt JU-Chef Paul Ziemiak

Die Kritik am Sänger Xavier Naidoo und seinem umstrittenen Titel "Marionetten" reißt nicht ab.

Naidoo greift darin den Vergleich von Politikern mit Volksverrätern auf, außerdem wird vom Sturm auf den Bundestag mit Mistgabeln fantasiert. "Sein Song ist plump und schürt Hass gegen alle Politiker", sagte nun JU-Chef Paul Ziemiak der HuffPost. "Das ist bitter und traurig."

"Wir werden auch solche Kunst ertragen"

Ziemiak wirbt dafür, sich von dem Lied nicht provozieren zu lassen. "Anders als er Deutschland beschreibt, leben wir in einem freien Land", sagte er. "Wir werden auch solche Kunst ertragen."

In seinem kürzlich veröffentlichten Song singt Naidoo unter anderem: "Wie lange wollt Ihr noch Marionetten sein? Seht Ihr nicht, Ihr seid nur Steigbügelhalter".

Und mit Adresse an Politiker heißt es: "Als Volks-in-die-Fresse-Vertreter stoßt Ihr an Eure Grenzen" und "Wenn ich so einen in die Finger krieg', dann reiß' ich ihn in Fetzen. Und da hilft auch kein Verstecken hinter Paragrafen und Gesetzen."

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