Großeinsatz der Polizei in Hannover: Ein Mann steht reglos vor einem Fast-Food-Restaurant

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Ein reglos an der Straße stehender Mann hat in Hannover einen stundenlangen Großeinsatz der Polizei ausgelöst. In der Nacht zu Freitag hatte er für insgesamt mehr als sieben Stunden unbewegt vor einem Fast-Food-Restaurant gestanden, wie die Polizei mitteilte. Passanten hatten deshalb bereits am Donnerstagabend den Notruf gewählt.

Nach Angaben der Polizei konnten die Beamten nur kurz mit dem Mann sprechen, bevor er anfing zu schweigen und ungewöhnlich reglos stehen blieb. Der Mann hielt seine Hände unter der Jacke versteckt, so dass die Beamten nicht ausschließen konnten, dass er einen gefährlichen Gegenstand bei sich hatte. Deshalb wurde der nähere Bereich rund um das Schnellrestaurant geräumt.

"Unglaublich schlecht einzuschätzen"

Die Situation sei “unglaublich schlecht einzuschätzen” gewesen, sagte ein Sprecher der Polizei Hannover. Ein Spezialeinsatzkommando nahm den Mann schließlich fest. Die Polizei geht davon aus, dass der 42-Jährige psychisch krank ist. Er wurde anschließend mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht.

Die Meldung klingt absurd. Und zeigt, wie angespannt die Situation, wie groß die Angst vor einem Anschlag in Deutschland ist.

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(sk)

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