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05/05/2017 21:44 CEST | Aktualisiert 06/05/2017 01:42 CEST

Alexa ersetzt den Versicherungsmakler: So will eine deutsche Versicherung ab jetzt Policen verkaufen

Steve Marcus / Reuters
An Amazon Dot is shown on top of a Hopper at the Dish Network booth during the 2017 CES in Las Vegas, Nevada January 6, 2017. Dish is introducing an "Ask Hopper Skill" that will allow customers to control the Hopper using the Alexa Voice Service. REUTERS/Steve Marcus

Früher gingen Versicherungsvertreter noch von Haustür zu Haustür, um die Menschen zum Abschluss einer Police zu bewegen. Doch in den Zeiten des digitalen Wandels ist das natürlich anders. Und: Auch als Versicherung muss man mit der Zeit gehen.

Das dachte sich auch die Deutsche Familienversicherung. Die bietet nämlich jetzt an, Versicherungen mit Hilfe von Amazons digitaler Assistentin Alexa abzuschließen. Die kann sich jeder mit den Lautsprechern Echo und Echo Dot ins Wohnzimmer holen.

"Unser Anspruch ist es, Innovationsführer zu sein. Derzeit sind wir die erste und einzige Versicherung Deutschlands, die den volldigitalen Online-Abschluss via Amazon Echo anbietet", erklärt Stefan Knoll, Vorsitzender des Vorstandes der Deutschen Familienversicherung.

Ob sich das für den Direktversicherer lohnt, weiß man noch nicht. Doch Knoll ist sich sicher: "Ich bin davon überzeugt, dass der Versicherungsabschluss der Zukunft weitgehend über digitale Sprachassistenten erfolgen wird.“

Das Versicherungs-Geschäft, in der Branche Insure-Tech genannt, ist bei Startups gerade einer der heißesten Trends. Junge Gründer versuchen, den Abschluss und die Verwaltung von Versicherungen immer mehr ins Netz und aufs Smartphone zu bringen.

Und auch, wenn es für den ein oder anderen etwas seltsam sein dürfte, seine Versicherung über einen Lautsprecher abzuschließen: im Gegensatz zu einer Webseite antwortet Alexa wenigstens.

Mehr zum Thema: Wir testen Amazons sprechende Assistentin "Alexa"

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(poc)

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