POLITIK
02/05/2017 12:15 CEST | Aktualisiert 02/05/2017 13:41 CEST

Ihr verächtlicher Blick ging um die Welt – nun gibt Michelle Obama zu, was sie bei Trumps Amtsantritt dachte

Irgendwie fühlte jeder ein bisschen mit ihr. Als Michelle Obama den neuen Präsidenten der USA, Donald Trump, und seine Frau Melania im Januar in Washington begrüßte, entglitten ihr kurz die Gesichtszüge (siehe Video oben).

Die Bilder von Trumps Amtseinführung gingen um die Welt. Für viele US-Amerikaner gab die Miene der ehemaligen First Lady genau das wieder, was auch sie angesichts des neuen Präsidenten fühlten: Tiefe Verunsicherung, Skepsis, Unbehagen.

Sie habe versucht, ihre Emotionen im Zaum zu halten

Jetzt hat Michelle verraten, was sie am Tag des Amtsantritts wirklich dachte. Nicht Verachtung sei der Grund für ihre ungewohnten Blicke gewesen, sie habe lediglich versucht, "ihre Emotionen im Zaum zu halten“.

Es seien immerhin die letzten Momente gewesen, die ihre Teenager-Töchter Natascha und Malia im Weißen Haus verbracht hätten. Die 15-jährige Natascha hat immerhin acht Jahre – und damit die längste Zeit ihres Lebens – im Regierungssitz der USA verbracht.

"Dann hätten alle gesagt, ich hätte wegen des Präsidenten geweint"

Michelle Obama sagte bei einer Konferenz in Orlando: "Es gab diesen Moment des Übergangs, kurz bevor sich die Türen öffneten und wir die neue Familie begrüßten, als unsere Kinder die Hintertür in Tränen verließen und die Leute verabschiedeten.“

Sie selber habe nicht auch in Tränen ausbrechen wollen. "Denn dann hätten alle Leute gesagt, dass ich wegen des neuen Präsidenten geweint hätte“, verriet die Ehefrau von Barack Obama.

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(ujo)

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