Trotz 17,50 Euro Rundfunkgebühr: ARD streicht hunderte Arbeitsplätze

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Trotz 17,50 Euro Rundfunkgebühr: ARD streicht hunderte Arbeitsplätze | ullstein bild via Getty Images
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  • Die öffentlich-rechtlichen Sender haben weniger Geld erwirtschaftet, als geplant
  • Die ARD will daher laut einem Bericht der "Bild" hunderte Jobs einsparen

Die ARD will in den kommenden drei Jahren 370 Jobs einsparen. Das berichtet die "Bild“-Zeitung. Grund für die Entlassungen sei ein ungedeckter Finanzbedarf von 139 Millionen Euro.

In dem Bericht über die Geschäftszahlen, die der Sender an die Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten übermittelt hat, heißt es, es fehlten 233 Millionen Euro Beitragseinnahmen zum Erreichen des Planziels.

Zudem seien die Werbeerlöse um 81 Millionen geschrumpft. Denn: Im Hörfunkbereich seien Werbezeiten reduziert worden.

► Es sind heikle Zahlen: Denn immerhin zahlen die Deutschen mit 17,50 Euro monatlich einen im internationalen Vergleich durchaus hohen Beitrag zur Finanzierung der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten.

Der Beitrag solle in Zukunft jedoch nicht erhöht werden, gab die ARD vergangene Woche in einer Pressemitteilung bekannt. Darin heißt es: "Die Rundfunkanstalten haben bis Ende 2016 rund 1,5 Mrd. Euro in eine Rücklage eingezahlt. Dadurch kann der Rundfunkbeitrag auch ab 2017 stabil gehalten werden.“

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(ll)

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