Kongress dreht Trump den Geldhahn auf - doch für die Mexiko-Mauer kriegt er nichts

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DONALD TRUMP
U.S. President Donald Trump appears on stage at a rally in Harrisburg, Pennsylvania, U.S. April 29, 2017. REUTERS/Carlo Allegri TPX IMAGES OF THE DAY | Carlo Allegri / Reuters
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  • Der US-Kongress hat Donald Trump einen Haushalt bewilligt
  • Die Einigung zwischen Demokraten und Republikanern ist ein erster Erfolg für den US-Präsidenten
  • Doch viele seiner politischen Pläne musste er dafür aufgeben

US-Präsident Donald Trump kann aufatmen. Der "Shutdown" in den USA ist noch einmal abgewendet worden.

Republikaner und Demokraten im US-Kongress haben sich auf einen Haushalt von mehr als einer Billion Dollar - mehr als 920 Milliarden Euro - bis zum 1. Oktober geeinigt.

Das kündigten Berater der Abgeordneten nach wochenlangen Verhandlungen an - es wurde erwartet, dass es am Sonntagabend eine öffentliche Stellungnahme geben würde. Für Trump ist die Einigung der Parteien die erste wesentliche während seiner Amtszeit. Ein hochrangiger demokratischer Senator begrüßte den Deal.

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Den Informationen zufolge bekommt Trump mit dem Gesetz zunächst keine Anzahlung für die von ihm versprochenen Mauer an der Grenze zu Mexiko.

Ihm wurde mit der Einigung hingegen eine erste Summe von 15 Milliarden Dollar gewährt, um das Militär zu stärken. 1,5 Milliarden Dollar sollen zusätzlich für die Sicherheit an den Grenzen bereitgestellt werden.

Vorschläge des Weißen Hauses, beliebte Programme - etwa im Bereich der medizinischen Forschung oder Zuschüsse für die Gemeindeentwicklung - zu kürzen, konnten sich nicht durchsetzen.

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