Nein, das ist nicht Irland...sondern Tunesien!

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AINDRAHAM2
Tunesien
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Bei Tunesien denken die meisten Menschen vielleicht an Wüste, Palmen und Kamele. Doch das nordafrikanische Land kann auch ganz anders - zum Beispiel überraschend grün sein! Im Schatten dichter Wälder lässt sich prima wandern, reiten oder Fahrrad fahren. Es gibt tolle Routen vorbei an Seen und durch wunderschöne Hügellandschaften, die nur darauf warten, erkundet zu werden.

Die Hügel von Bizerta

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Schafe grasen, eine leichte Meeresbrise bringt die Halme zum Beben: Im Norden Tunesiens, nahe der Küstenstadt Bizerta, könnte man auch einen Rosamunde-Pilcher-Streifen drehen – so idyllisch ist es! Die grünen Hügel reichen bis ans strahlend blaue Meer heran. Es gibt viele schöne Wanderwege mit tollen Aussichtspunkten - viele der Wege können auch mit dem Fahrrad befahren werden. Ebenfalls sehr malerisch und nicht weit entfernt: Nahe dem Cap Zebib bei Bizerta rauscht ein üppiger Wald aus Kiefern und Olivenbäumen. Der wurde im 17. Jahrhundert angepflanzt und eignet sich wunderbar für einen entspannten Bummel bei heißen Temperaturen.

Der See von Ichkeul

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So viel Schönheit muss man schützen: Daher zählt der Nationalpark von Ichkeul (einer von 17 in ganz Tunesien) seit 1980 zum Unesco-Weltnaturerbe. Es handelt sich aber auch um eine wirklich märchenhafte Landschaft! Deren Herzstück ist ein riesiger See, der als Rastplatz für zehntausende von Wasservögeln dient. Am teils sumpfigen Ufer grasen Büffel – einst ein Geschenk von der italienischen Regierung an den Bey von Tunis. Auf Wanderwegen kann man durch diese fantastische Gegend streifen, vorbei an Matix- und Olivenbäumen, Orchideen und in Stein festgehaltenen Fossilien.

Die Zugvögel von Djerba

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Wenn auf der Urlaubsinsel Djerba Ebbe herrscht, wird der Wattboden zum Spielplatz für Vögel aller Art: Flamingos, Löffelreiher, Mittelmeermöwen... Sie machen hier leicht Beute und verwandeln Djerba in ein Paradies für Ornithologen! Tausende der Tiere überwintern auf dem Eiland vor der Küste Tunesiens. Bei einem Spaziergang oder einem Ausritt am Meer entlang kann man sie bewundern und dabei eine gehörige Portion Salzluft einatmen. Wer das tut, wird sicher auch den vielen Fischern mit ihren Reusen begegnen. Sie sorgen dafür, dass beim Abendessen ein köstlicher Fang auf dem Teller landet. Ladidh! (Das heißt "lecker" auf Arabisch.)

Der Golfplatz von Tabarka

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Er ist perfekt manikürt, jeder Grashalm sitzt: Auf dem Golfplatz von Tabarka wird nichts dem Zufall überlassen. Trotzdem wirkt die Anlage alles andere als steif oder künstlich. Wer auf dem 18-Loch-Platz abschlägt, blickt auf weiße Sandstrände, das glitzernde Meer und knorrige Korkeichen. Die Anlage wurde vom amerikanischen Architekten Ronald Fream entworfen, der auch den berühmten Cypress Point Club in Kalifornien plante. Loch Nummer sieben ist etwas ganz Besonderes: Es liegt direkt am Meer! Kein Wunder, dass es jedes Jahr über 200.000 Golfer nach Tunesien zieht… Du beherrschst den Sport noch nicht? Dann kannst du an der angeschlossenen Schule Trainerstunden nehmen.

Das Bergdorf Sejnane

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Saftig grüne Wiesen und Felder, soweit das Auge reicht. Es duftet nach Eukalyptus und Oleander – ein echtes Naturparadies! Besonders für Störche: Die versammeln sich jeden Frühling im Bergdorf Sejnane zum Brüten. Ihre großen Nester bauen die Tiere am liebsten auf Hausdächern. Die Gegend zwischen Bizerta und Tabarka ist ein absoluter Geheimtipp: Noch verirren sich nur wenige Touristen hier hin. Die, die kommen, können den Frauen von Sejnane dabei zuschauen, wie sie traumhaft schöne Töpferwaren nach jahrtausendealten Techniken herstellen.

Wo Tunesien sonst noch besonders idyllisch ist? Das liest und siehst du auf www.discovertunisia.com/de.