Portugiesischer Ermittler hat eine neue Theorie zu Maddie McCann - und sie könnte nicht grausamer sein

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MADDIE MCCANN
Madeleine McCann ist im Mai 2007 verschwunden. | Twitter
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Goncalo Amaral macht den Eltern der verschwundenen Madeleine McCann schlimmste Vorwürfe. In seinem Buch "Die Wahrheit hinter der Lüge" behauptet der ehemalige portugiesische Ermittler, dass Kate und Gerry McCann ihre Tochter selbst getötet hätten.

Sogar vor Gericht musste er sich 2015 für diese Theorie verantworten und verlor eine Klage gegen die McCanns.

Jetzt setzt Amaral, einer der früheren Chefermittler in dem Vermisstenfall, noch eins drauf - und verbreitet im TV eine krude Theorie. Er behauptet, die McCanns hätten ihre Tochter in einer Kirche verbrannt. Zuvor sollen sie ihre Überreste in einem Koffer versteckt haben. Das berichtet unter anderem das britische Boulevard-Blatt "The Sun".

"Wir haben Informationen erhalten, dass drei Personen über den Seiteneingang die Kirche betreten haben - mitten in der Nacht. Sie hatten eine Box dabei und in der Kirche sollte eine britische Frau eingeäschert werden", sagte Amaral während eines TV-Interviews.

"Die Eltern hatten einen Schlüssel zu der Kirche"

Und weiter: "Es ist möglich, dass auch die Überreste des Mädchens in dieser Box waren und ebenso verbrannt sind. Die Eltern hatten einen Schlüssel zu der Kirche."

Die McCanns haben das Gotteshaus öfter aufgesucht, um für ihre vermisste Tochter zu beten.

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Nur wenige Stunden vor den schweren Anschuldigungen hatten die McCanns ebenfalls ein TV-Interview gegeben. In dem sie erneut erklärten, sie hätten die Hoffnung, ihre Tochter Madeleine lebend wiederzufinden, nicht aufgegeben.

Am 3. Mai 2017 wird das Kind schon seit zehn Jahren vermisst. Bislang gibt es keine eindeutige Spur, was mit Maddie passiert sein könnte.

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(sk)